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Grafik ÖH-Helpline

Warum gibt es die ÖH-Helpline?

Die Studierendensozialerhebung 2011 zeigt, dass ein großer Teil der Studierenden im Laufe Ihres Studiums mit psychischen Beschwerden zu kämpfen hat. Konkret geben 47% der Studierenden an, unter studienerschwerenden Beschwerden zu leiden, aber nur die wenigsten unter ihnen nehmen auch Hilfe in Anspruch.

So geben weniger als 10% an, sich schon einmal an die psychologische Studierendenberatung des Ministeriums gewandt zu haben. Um die Hemmschwelle zu verkleinern Hilfe zu suchen und Probleme anzuprechen möchten wir den Studierenden auch die Möglichkeit einer telefonischen und anonymen Beratung bieten. Wartezeiten können so verkürzt werden und eine Ansprechperson auf schnelle weise zur Beratung bereit gestellt werden.

Zudem können die Wartezeiten auf einen Therapieplatz auf Krankenschein besonders in den Ballungszentren sehr lange sein und den psychosozialen Notdienst zu kontaktieren stellt meist eine große Hürde dar.

Als offizielle Vertretung und Anlaufstelle für Studierende ist es uns als ÖH daher ein Anliegen hier ein zusätzliches Angebot zu schaffen und auch auf die Pschologische Studentenberatung hinzuweisen. Diese bietet vor allem Orientierungs- und Entscheidungshilfen, Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit Problemen und bei der Erarbeitung von Lösungen.

Psychologische Studienberatung

Besonders hinweisen möchten wir auf die verschiedenen Angebote der psychologischen Studierendenberatung zur besseren Bewältigung des Studienalltags. Die psychologische Studierendenberatung in Wien bietet etwa unterschiedliche Gruppen zu:

  • Prüfungsangst
  • Berufs-Orientierung
  • Lerntraining
  • Studienwahl
  • Bachelor- & Seminararbeiten
  • Diplomand_innen

Was ist die ÖH-Helpline?

Aufgrund dieser aktuellen Situation, hat sich die ÖH Bundesvertretung dazu entschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Verein für Psychotherapie das Projekt „ÖH-Helpline“ zu starten, das folgendermaßen organisiert ist:

Anonyme telefonische Beratung durch geschultes Personal des Vereins für Psychotherapie

Unter der Nummer 01/585 33 33 wurde eine Helpline eingerichtet, an die sich Studierende wenden können, wenn sie zum Beispiel an Überforderung oder psychischen Beschwerden leiden und Hilfe brauchen. Die Helpline wird von speziell geschulten Mitarbeiter _ innen des Vereins für Psychotherapie betreut und soll somit eine erste anonyme Anlaufstelle bieten.

Im Anschluss an die telefonische Beratung, bestehen unterschiedliche, auf die aktuelle Situation angepasste, Möglichkeiten zur weiteren Beratung und/oder psychologischen Betreuung.

Beratung durch das Sozialreferat der ÖH-Bundesvertretung
Bei Überforderung durch das Studium, organisatorische oder finanzielle Schwierigkeiten, ohne damit einher gehende psychische Beschwerden, werden die Betroffenen an das Sozialreferat der ÖH Bundesvertretung verwiesen um dort passende fachkundige Hilfe zu bekommen.

Möglichkeiten zur weiteren Beratung

Wenn ein schwerwiegenderes Anliegen besteht, so gibt es auch die Möglichkeit ein erstes persönliches Beratungsgespräch mit geschulten MitarbeiterInnen des Vereins für Psychotherapie zu vereinbaren und konkrete Probleme zu besprechen. Danach besteht die Möglichkeit eine psychologische Betreuung vermittelt zu bekommen.

Pilotprojekt Peer Gruppentherapie

Bei vielen weniger schwerwiegenden Problemen ist Studierenden schon damit geholfen, einen Raum zu haben, in dem sie sich mit anderen Betroffenen austauschen können. Um diese direkte Hilfe von Studierenden für Studierende zu ermöglichen und zu fördern, werden in Kooperation mit der Studienvertretung Psychologie an der Uni Wien, kostenlose Gruppentherapien durch Peers angeboten. Studierende die an einer Gruppentherapie teilgenommen haben können sich anschließend auch selbst zu Peers ausbilden lassen und im Projekt mitarbeiten. Bei der Peer Gruppentherapie handelt es sich vorerst um ein Pilotprojekt in Wien, dass bei positiven Rückmeldungen der Studierenden auch auf ganz Österreich ausgeweitet werden soll.

Therapie

Wird durch die telefonische Beratung oder ein Beratungsgespräch festgestellt, dass eine schwere psychische Erkrankung oder Depression vorliegt, so besteht die Möglichkeit über den Psychotherapiefonds der ÖH Bundesvertretung einen Therapieplatz finanziert zu bekommen. Unbürokratisch und ohne lange Wartezeiten wollen wir damit Studierenden weiterhelfen, die ansonsten unter langen Wartezeiten leiden müssten.

Helpline-Beratungszeiten

Montag: 15:00-18:00 Uhr
Mittwoch: 16:00-18:00
Donnerstag: 16:00-18:00