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Referat für queere Praktiken und Politiken

Anlaufstelle für Menschen, Themen, Politiken, die aus der heterosexuellen-zwei-Geschlechter-Ordnung fallen und_oder sie in Aufregung versetzen.


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„Queer“ ist keine Party, „queer“ heißt Aufstand!

Mit „queer“ meinen wir all jene, die aufgrund von Geschlecht (oder dessen Abwesenheit), Begehren (oder dessen Abwesenheit) oder (A)Sexualität immer jene sind, die „raus“ fallen.
Aus der Zwei-Geschlechter-Norm. Aus der heterosexuellen Norm. Aus der Norm, Sex zu wollen. Aus der Norm, eine gewisse Art von Sex wollen zu müssen. Aus der Norm, dass aus einem Geschlecht ‚geschlechtsspezifisches Verhalten‘ folgen muss. Aus der Norm, sich festlegen zu müssen und die heutige Identität ja nie wieder zu ändern…

Weil „queer“ mannigfaltig ist und im ständigen Fluss, haben wir uns dagegen entschieden, eine feste Aufzählung von Labels vorzunehmen, die wir als Referat vertreten. Neue Begriffe, Identitäten und Ideen entstehen ständig, alte Begriffe verändern ihre Bedeutung, auch scheinbar paradoxe Begriffs können zum Sammelbecken werden, in dem Menschen sich selbst erkennen und andere finden, die ähnliches fühlen oder erleben.

Verschiedene Queers haben verschiedene Hintergründe, bewegen sich in verschiedenen Kontexten, sind von verschiedenen Diskriminierungsformen betroffen und haben verschiedene Bedürfnisse.
Für die einen braucht es nur noch die vollständige Eheöffnung, bis sie das Gefühl haben frei leben zu können, für andere ist das ‚Coming Out‘ ein Privileg, dass sie sich nicht leisten können ohne all ihre sozialen Kontakte zu verlieren. Während manche betonen, dass ihre Liebe genauso ‚normal‘ ist, wie heterosexuelle Liebe, ist es für andere ein politisch wichtiger Standpunkt, von der großen Teilen der Gesellschaft als ‚pervers‘ betrachtet zu werden.
Eine Diskrepanz, die wir als Referat nicht lösen können, jedoch im Auge behalten, bei der Wahl unserer politischen Positionierungen und Handlungen.

It's the system, Schätzelein!

Natürlich lehnen wir rechtliche Gleichstellung nicht ab, wollen aber zeigen, welche Grenzen ihr gesetzt sind: Wie viel schwieriger ist es beispielsweise für binationale Paare, ihre Beziehung leben zu können oder sie rechtlich abzusichern, als für zwei Menschen mit österreichischem Pass, besonders wenn Geld nicht im Überfluss vorhanden ist? Und was bringt die rechtliche Anerkennung den Beziehungen, die nicht klassische Paarbeziehungen sind? Und warum sollten wir dafür kämpfen, Rechte zu erhalten, wenn wir in einem politisch-ökonomischen System leben, das ständig Ungleichheit, Armut und Ausschlüsse produziert?

Queere Politik kann es demnach nicht ohne die Betrachtung der gesellschaftlichen Machtverhältnisse geben und wir sehen sie nicht als Elitepolitik. Sie kann die Verhältnisse in einem kleinen gesellschaftlichen Bereich (wie bspw. Hochschulen) nicht losgelöst von den Machtungleichheiten betrachten, die die gesamte Gesellschaft durchziehen – wie bspw. Rassismus, Trans*feindlichkeit, Misogynie, Sexworker_innenfeindlichkeit und Homofeindlichkeit. „Queer“ gibt es nicht ohne Feminismus – und unser Feminismus feiert die Vielschichtigkeit von Identitäten und Leben, oder er ist sinnlos!

Aktuelle Projekte und Informationen

Für viele, tolle Projekte, nicht nur (aber auch) in Wien!

Kommende Veranstaltungen mit BV-Förderung

Huch, gibt wohl gerade keine aktuellen Veranstaltungen!

Vergangene Veranstaltungen

Kontakt & Beratung
E-mail:  queer@oeh.ac.at
Adresse: 
Queer_Referat
ÖH Bundesvertretung
Taubstummengasse 7-9
1040 Wien
Österreich
Team
queer_referat

Hannah Luschnig

Queer_Referat
queer_referat

Jan Völker

Queer_Referat
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