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Studierwillige dürfen nicht vom Studieren abgehalten werden

Studierwillige dürfen nicht vom Studieren abgehalten werden
ÖH äußert sich zur Anfragebeantwortung betreffend der Anwendung von Zugangsbeschränkungen
Wien (OTS) - “Wie die Anfragebeantwortung zeigt, stellen Zugangsbeschränkungen eine enorme Hürde dar überhaupt ein Studium beginnen zu können. Sie dienen einzig und allein dazu Studierwillige vom Studieren abzuhalten. Das kann und darf nicht der Anspruch von Österreichs Universitäten sein”, sagt Adrijana Novakovic vom Vorsitzteam, auf die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Bildungsminister Heinz Faßmann.

Die Einführung von Aufnahmeverfahren führte dazu, dass sich im Studienjahr 2019/20 weniger Studieninteressierte an den Universitäten inskribierten. “Das Ziel der Universitäten kann es doch nicht sein, die Studierendenzahlen immer weiter zu verringern. Wir müssen Bildung, und vor allem den freien und offenen Zugang zu Bildung, fördern und dürfen unsere Universitäten nicht zu Eliteschmieden verkommen lassen”, sagt Dora Jandl vom Vorsitzteam.

Aus der Anfragebeantwortung geht hervor, dass es in den meisten zugangsbeschränkten Studienrichtungen zu keinem Aufnahmetest kam. “Dass die Durchführung der Aufnahmetests meist gar nicht mehr nötig war, zeigt welche verheerenden Auswirkungen solche Abschreckungsmanöver haben. Wir fordern einen fairen Zugang zu Bildung und keine soziale Selektion!”, so Desmond Grossmann vom Vorsitzteam.

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft steht bedingungslos für einen freien und offenen Hochschulzugang und fordert ein Stopp der Zugangsbeschränkungen und endlich eine Ausfinanzierung der Hochschulen. “Bildung darf kein Privileg von einigen wenigen sein - Bildung ist und bleibt ein Menschenrecht!”, betont das Vorsitzteam abschließend.

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