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ÖH-Hanger: “Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um sicheres und normalisiertes Studium zu gewährleisten!”

Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um sicheres und normalisiertes Studium zu gewährleisten!

“Mittlerweile sind wir Studierende seit bald einem Jahr weitestgehend im Distant Learning - ohne ein Anzeichen dafür, wann die Hochschulen wieder aufsperren werden. Die von der Regierung in vielen Bereichen angekündigten Eingangstests könnten auch ein Mittel für die Rückkehr in die Hörsäle sein,” so Sabine Hanger, Vorsitzende der Österreichischen Hochschüler_innenschaft. “Gepaart mit hybrider Lehre wären diesen Eingangstests eine Möglichkeit, wichtige Präsenzveranstaltungen abzuhalten, ohne gleichzeitig die eigene Gesundheit zu gefährden.”

Die Aussage von uniko-Präsidentin Sabine Seidler in ihrer gestrigen Pressekonferenz, Massentestungen an den Hochschulen wären nicht denkbar, sehe Hanger kritisch.
“Warum die uniko das Reintesten in Lehrveranstaltungen einfach ohne einen weiteren Gedanken abtut, ist aus Studierendensicht komplett unverständlich. Die Tests sind eine Chance - nicht nur für die Lehre, sondern auch, um endlich wieder die Infrastruktur an unseren Universitäten, FHs und PHs nutzen zu können. Hier sind ganz klar die Hochschulen in der Pflicht, Konzepte auf den Tisch zu legen.”

Corona-Härtefonds seit 01.01.2021 beantragbar

Die mit der Fernlehre verbundenen Probleme im Studium seien aber nur ein Aspekt, mit dem viele Studierende während der bald ein Jahr andauernden Coronakrise zu kämpfen haben.
“Neben der psychischen Belastung, die diese Pandemie mit all ihren Einschränkungen mit sich bringt, sind zahlreiche Studierende auch in finanzielle Not geschlittert. Viele sind gekündigt worden oder können von ihren Eltern aufgrund von Jobverlust oder Kurzarbeit nicht mehr ausreichend unterstützt werden”, so Hanger. “Hier haben wir mit dem Corona-Härtefonds der ÖH im vergangenen Semester ein Auffangnetz gespannt und konnten dieses zusammen mit dem BMBWF durch eine Aufstockung um 450.000 Euro nochmals verstärken. So wollen wir den Studierenden in dieser schwierigen Situation zumindest ihre finanziellen Ängste nehmen.”

Anträge für den Corona-Härtefonds 2.0 können seit Anfang des Jahres gestellt werden. Der maximale Auszahlungsbetrag sind 800 Euro, Voraussetzungen eine finanzielle Notlage und ein adäquater Studienerfolg.

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Comments
Un Gustl 2021-02-07 19:41

NEIN. Ich will, solange ich keine Impfung habe, in keinen Hörsaal. Die aktuelle Fernlehre ist großartig! Endlich wird ein großer Schub in Richtung Digitalisierung geleistet. Endlich werden Materialien besser zur Verfügung gestellt. Endlich brauche ich mich nicht morgens eine halbe Stunde mit Öffis durch die Stadt quälen. Das soll auch gefälligst möglichst lange so bleiben. Aber ich sage ja immer: Die ÖH ist die gesetzliche Vertretung der ÖH.