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ÖH appelliert an Wissenschaftsministerium

Wir sind davon überzeugt gemeinsam mit Bundesminister Faßmann diese Krise zum Wohle der Studierenden bewältigen zu können.

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) appelliert angesichts der aktuellen Situation, dem Stillstehen des öffentlichen Lebens und den daraus resultierenden, katastrophalen Folgen für Studierende auf rasche Maßnahmen, die eine effektive und effiziente Abhilfe schaffen. Studierende in Österreich brauchen jetzt, so wie die gesamte Bevölkerung, Sicherheit. “Wir brauchen die Sicherheit, dass wir mindestens zwei Toleranzsemester mehr bekommen. Wir brauchen die Sicherheit, dass sich die aktuelle Situation nicht negativ auf unsere Beihilfen auswirkt. Wir brauchen die Sicherheit, dass unsere Studienbeiträge/-gebühren rückerstattet bzw. erlassen werden”, appelliert das Vorsitzteam.

Mit einer Vielzahl von Maßnahmen wendet sich die ÖH heute Vormittag an Wissenschaftsminister Faßmann. “Hier geht es nicht lediglich um einen verzögerten Studienfortschritt, hier geht es um Existenzen. Als Österreichische Hochschüler_innenschaft bieten wir Bundesminister Faßmann an, gemeinsam an einer Lösung der bevorstehenden Probleme zu arbeiten”, sagt das Vorsitzteam. Laut ÖH könne eine effektive und effiziente Problemlösung u.a. nur so aussehen:

  • eine Ausweitung der Toleranzsemester um mindestens zwei Semester
  • eine Adaptierung des StudFG bzgl. Studienbeihilfen um bei einer Bezugsverlängerung von allgemeinen Voraussetzungen zu befreien
  • eine Adaptierung des FLAG um die Bezugsdauer der Familienbeihilfe um mindestens zwei Semester zu verlängern
  • eine Rückerstattung der Studienbeiträge/-gebühren für dieses Semester sowie Erlassung für das kommende Semester (auch für drittstaatsangehörige Studierende)
  • eine Regelung für etwaige Prüfungsantritte in den Sommermonaten um den im Universitätsgesetz vorgesehen drei Terminen pro Semester nachkommen zu können
  • ein einheitlicher Umgang mit auslaufenden Studiengängen im Sinne der Studierenden
  • keine negativen Auswirkungen, sondern Begünstigungen für Studierende, die nun wieder als Zivildiener eingezogen werden oder sich freiwillig zu einer solchen gemeinnützigen Arbeit melden
  • keine negativen Auswirkungen für drittstaatsangehörige Studierende insb. in Hinblick auf ihren Aufenthaltstitel

Diese Maßnahmen zur Verbesserung der Lage von Studierenden ergingen an Bundesminister Heinz Faßmann, sowie an die Wissenschaftssprecher_innen der im Nationalrat vertretenen Parteien. “Wir sind davon überzeugt gemeinsam mit Bundesminister Faßmann diese Krise zum Wohle der Studierenden bewältigen zu können”, sagt das Vorsitzteam abschließend.

Rückfragen & Kontakt:
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft
Alice Socher
Pressesprecherin
0676 / 888 522 - 11
alice.socher@oeh.ac.at
www.oeh.ac.at

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