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ÖH ad UG Novelle: Die Stimme der Studierenden wurde gehört - zumindest teilweise

ÖH ad UG Novelle: Die Stimme der Studierenden wurde gehört - zumindest teilweise

Seit fast einem Jahr hat die ÖH den Prozess um die UG-Novelle, sowohl mit Kritik als auch konstruktiven Vorschlägen, begleitet. Am heutigen Tag sieht sich die ÖH in ihrer Arbeit für die Studierenden bestätigt.

Im Zuge des Begutachtungsverfahrens, gab die ÖH eine umfangreiche Stellungnahme mit konkreten Änderungsvorschlägen zum Begutachtungsentwurf der UG-Novelle ab. Wie aus der gemeinsamen Pressekonferenz von Bundesminister Faßmann und Wissenschaftssprecherin der Grünen Blimlinger hervorgeht, wurden viele, der seitens der ÖH, vorgeschlagenen Adaptierungen, besonders im Bereich der Beurlaubungen, der Anzahl der Prüfungstermine je Semester aber auch der Mindeststudienleistung im Sinne der Studierenden übernommen.

"Besonders die Entschärfung der Mindeststudienleistung durch eine reduzierte ECTS Anzahl und die gelockerte Konsequenzen durch eine kürzere Sperrfrist freut uns sehr.", so ÖH Vorsitzende Sabine Hanger zu dem am häufigsten in den Medien kritisierten Punkt der UG-Novelle.

"Einmal mehr hat sich gezeigt, wie wichtig es ist in den konstruktiven Dialog mit den Stakeholder_innen zu treten konkrete Verbesserungsvorschläge anzubieten, um Erfolge für die Studierenden zu erzielen", ergänzt der Referent für Bildungspolitik, Julian Unterweger.

Zu den weiteren Verbesserungen, im Vergleich mit dem Begutachtungsentwurf, zählen Adaptionen bei den Prüfungsterminen und Beurlaubungen. Eine Reduktion der Prüfungstermine pro Semester die im Raum stand konnte, mit Verweis auf das von der Regierung gesetzte Ziel, die Studierbarkeit zu fördern und die Studiendauer zu verkürzen verhindert werden. Auch ein Wegfall der hochschulautonomen Beurlaubungsgründe, ein wichtiger Grundpfeiler für viele Studierende in außergewöhnlichen Situationen, konnte mittels konstruktiver Kritik seitens der ÖH abgewandt werden. Ebenso die oftmals kritisierten Änderungen rund um die Wiederwahl des Rektors wurde auf die einvernehmlich von ÖH, UniKo und SVK vorgeschlagene Variante mit Mitbestimmung des Senates mit einfacher Mehrheit geändert.

Auch wenn die in der Pressekonferenz präsentierten Eckpunkte deutliche Verbesserungen gegenüber der Begutachtungsversion zeigen, meinen Hanger und Unterweger abschließend unisono: "Im Begutachtungsprozess hat sich klar gezeigt, wie wichtig eine starke ÖH ist, die kompetente und konstruktive Vorschläge einbringt. Allerdings gilt es hier noch viel zu tun und auch weiterhin für die Verbesserung der Studienbedingungen und gegen potentielle Verschlechterungen einzustehen. Unsere Vorschläge dazu liegen bereits auf dem Tisch und wir werden nicht müde werden uns dafür einzusetzen!"

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