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Bildungspolitik zum Thema machen!

Bildungspolitik zum Thema machen!

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) appelliert nach den Nationalratswahlen 2019 einen verstärkten Diskurs in der Bildungspolitik anzugehen und fordert die zukünftige Regierung dazu auf, aktive Schritte für einen freien und offenen Hochschulzugang, eine ökologische Hochschule und ein leistbares Studium zu setzen.

“Unter einer neuen Regierung fordern wir einen bildungspolitischen Kurs, der nicht auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen wird! Wir werden nicht länger zusehen, wie uns unsere Zukunft verbaut wird. Weder auf den Unis noch im Nationalrat. Es braucht tiefgreifende Veränderungen und eine mutigere Hochschulpolitik”, so Adrijana Novaković vom Vorsitzteam der ÖH.

Es gäbe nun die Chance die Weichen für die Zukunft junger Menschen in die richtige Richtung zu stellen. “Wir Studierende müssen ins Zentrum gesellschafts- und bildungspolitischer Themen gerückt werden. Vor allem brauchen wir wieder einen besseren politischen Diskurs, indem es wieder mehr um die Sache, als um Parteien und politische Personen geht.”, ergänzt Desmond Grossmann vom Vorsitzteam der ÖH.

“Die vergangen zwei Jahre haben gezeigt, dass es eine starke Studierendenvertretung braucht. Als ÖH stehen wir klar für eine offene und freie Hochschule, aber auch für eine Gesellschaft, die sich nicht von Hetze und Populismus auseinanderdividieren lässt”, stellt Dora Jandl vom Vorsitzteam der ÖH fest.

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft ist die gesetzlich unabhängige Interessensvertretung aller Studierender. In der kommenden Woche präsentiert sie daher einen Forderungskatalog gerichtet an die neu gewählten Mandatar_innen des österreichischen Nationalrats und die künftige Bundesregierung.

“Im Wahlkampf hatte Bildungspolitik bekanntlich ja wenig Platz, wir hoffen das ändert sich in den nächsten Monaten. Die nötigen Impulse dazu liefern wir gerne!”, so das Vorsitzteam abschließend.

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