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ÖH: Soziale Selektivität von Zugangsbeschränkungen bestätigt

Symbolbild Presseaussendungen

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) sieht sich in ihren jahrelangen Forderungen durch die heute präsentierte Studie "Zugangsbeschränkungen und Chancen(un)gleichheit im österreichischen Hochschulsystem" bestätigt. "Wir haben in den letzten Wochen bereits davor gewarnt, dass Zugangsbeschränkungen sich negativ auf die soziale Durchmischung auswirken werden. Das Ministerium versucht zur Zeit durch äußerst kurzfristige Studien darüber hinwegzutäuschen", so Florian Kraushofer vom ÖH-Vorsitzteam, "jetzt zeigt es sich allerdings schwarz auf weiß: Auf lange Sicht wirken Zugangsbeschränkungen äußerst selektiv und halten Kinder von Nicht-Akademiker _ innen schlicht und einfach vom Studieren ab!"

Für die ÖH ist es daher an der Zeit diese Hürden wieder abzubauen, um diese soziale Ungerechtigkeit zukünftig zu vermeiden. "Wir fordern eine Ende dieser protektiven Elitenpolitik an den Hochschulen und ein Ende der Zugangsbeschränkungen", betont Kraushofer. "Im Mittelpunkt müssen zukünftig die Ausfinanzierung der Universitäten, sowie eine richtige Orientierung und eine ausführliche Beratung vor dem Studium stehen. Hier muss gehandelt werden: wo es Allen nutzt und nicht bloß den Eliten des Landes", so Kraushofer.

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