Trainer_innen für das ANTIFA-Seminar (03.-05.05.2024)

10. Januar 2024

Die ÖH Bundesvertretung sucht für das ANTIFA-Seminar von 03.-05. Mai 2024 Trainer_innen! Bewerbungsfrist 31.01.2024

Was ist das Antifa-Seminar?

Auf unserem antifaschistischen Seminar wollen wir uns kritisch mit faschistischen Strategien und rechtsextremen Vorstößen in Österreich sowie der Bekämpfung von jeglichem Faschismus auseinandersetzen und weiterbilden. Gerade in Anbetracht dessen, dass Österreichs Hochschulen bereits in den 1920ern und 1930ern ein Ort des faschistischen Aufschwungs waren, wollen wir uns beim Seminar auch mit Antifaschismus und dem Kampf gegen jede Form des Faschismus und Rechtsextremismus beschäftigen. Neben der Weiterbildung durch die geplanten Workshops wollen wir auch einen Raum zum Austausch und zur Vernetzung, um gemeinsam gegen reaktionäre Kräfte vorzugehen, bieten. Am Sonntag werden wir gemeinsam an der Internationalen Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teilnehmen.

Was sind die Rahmenbedingungen?

Datum: 3.-5. Mai 2024

Ort: Jugendherberge St. Gilgen

Was erwarten & bieten wir?

Wir erwarten:

  • Befähigung zur Leitung von Workshops und Kenntnisse in Bezug auf Gruppendynamik (Personen mit abgeschlossener Trainer_innenausbildung bevorzugt)
  • Expertise im gelehrten Themengebiet
  • Spaß im Umgang mit Menschen
  • Nachbereitung der Inhalte, sodass diese nach der Veranstaltung digital  zur Verfügung gestellt werden können

Wir bieten:

  • 1.620 € Honorar pro Trainer_in (180 € pro 90 min Einheit exkl. USt à 9 Einheiten) auf Werkvertragsbasis
  • Nächtigung und Verpflegung werden von der ÖH übernommen
  • Gemeinsame Anreise zur Befreiungsfeier

Für welche Workshops kannst du dich bewerben?

Jeder Workshop soll von 2 Trainer_innen abgehalten werden. Die Art der didaktischen Aufbereitung obliegt den Trainer_innen, wobei diese auf die Inhalte abgestimmt werden soll. Wichtig ist, dass zumindest die angeführten Inhalte behandelt werden. Jeder Workshop hat eine maximale Anzahl an 17 Teilnehmer_innen.

Die angebotenen Workshops sind hier aufgelistet:

Geschichte des ehemaligen KZ Mauthausen und dessen Befreiung

Dieser Workshop soll sich mit den Anfängen und dem Betrieb des Lagers, aber auch mit dessen Befreiung auseinandersetzen. Es soll die Bedeutung der Erinnerung an das KZ Mauthausen und die Lehren, die wir aus der Geschichte ziehen müssen, beinhalten.

Rechtsextremismus nach 1945 und österreichische Erinnerungskultur

In diesem Workshop soll es um rechtsextreme Kontinuitäten und den Mythos der sogenannten „Neuen Rechten“ gehen und eine kritische Auseinandersetzung mit der österreichischen Erinnerungskultur bieten. Es sollen außerdem Strategien zur Bekämpfung von Rechtsextremismus behandelt werden.

Geschichte des Antifaschismus nach 1945
 
Dieser Workshop soll sich mit der Entstehung und Entwicklung der antifaschistischen Bewegung in Österreich und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik beschäftigen. Er soll eine kritischen Reflexion über die heutige Bedeutung des Antifaschismus in Österreich und international beinhalten.

Verfolgung von queeren Personen & Queeres Gedenken

Die Verfolgung von queeren Personen durch die Nazis ist oft eine Leerstelle in der Erinnerung und Aufarbeitung des Holocausts. Hier soll es um die Bedeutung von queerem Gedenken und Strategien, um die Leerstellen zu füllen, gehen.

Wohin sende ich meine Bewerbung?

Bitte schick uns deine Bewerbung bis 31.01.2024 an mere@oeh.ac.at.

Neben einem kurzen Lebenslauf und Kontaktdaten sollte deine Bewerbung auch folgende Punkte enthalten:

  • Für welchen Workshop bewirbst du dich?
  • Welche Erfahrungen hast du als Trainer_in im Studierendenkontext bereits gemacht?
  • Welche Erfahrungen hast du auf dem Gebiet des Workshops?
  • Skizziere kurz, wie du deinen Workshop zum gewählten Themengebiet gestalten würdest.
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