Zivilgesellschaft vs. Terrorismusbekämpfung
Zivilgesellschaft vs. Terrorismusbekämpfung
Sind wir alle eine kriminelle Organisation?
Dienstag, 22.Juni 2010: 18.30
Universität Wien (Hörsaal 28)
Der §278a Strafgesetzbuch ist spätestens seit der Verhaftung der Tierrechtsaktivist_innen vielen bekannt. Unter dem Titel "Terrorismusprävention" sollen noch vor dem Sommer weitere Regelungen
erlassen werden. Unklar ist, worauf diese abzielen: Wird durch die §§278abcdef jedes zivilgesellschaftliche Engagement kriminalisiert? Was darf man noch, wo ist die Grenze zur "kriminellen Organisation"? Wie kann sichergestellt werden, dass diese Bestimmungen nicht gegen
NGO-Arbeit, politischen Aktivismus oder auch Studierendenproteste eingesetzt werden?
Dazu diskutieren:
Dr. Bernd-Christian Funk, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht
Mag.a Barbara Weber, Geschäftsführerin von Amnesty International
Mag. Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen
Dr. Johannes Jarolim, Justizsprecher der SPÖ
Sind wir alle eine kriminelle Organisation?
Dienstag, 22.Juni 2010: 18.30
Universität Wien (Hörsaal 28)
Der §278a Strafgesetzbuch ist spätestens seit der Verhaftung der Tierrechtsaktivist_innen vielen bekannt. Unter dem Titel "Terrorismusprävention" sollen noch vor dem Sommer weitere Regelungen
erlassen werden. Unklar ist, worauf diese abzielen: Wird durch die §§278abcdef jedes zivilgesellschaftliche Engagement kriminalisiert? Was darf man noch, wo ist die Grenze zur "kriminellen Organisation"? Wie kann sichergestellt werden, dass diese Bestimmungen nicht gegen
NGO-Arbeit, politischen Aktivismus oder auch Studierendenproteste eingesetzt werden?
Dazu diskutieren:
Dr. Bernd-Christian Funk, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht
Mag.a Barbara Weber, Geschäftsführerin von Amnesty International
Mag. Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen
Dr. Johannes Jarolim, Justizsprecher der SPÖ
WELTFLÜCHTLINGSTAG Die Menschenrechte müssen wieder gelten. Für alle!
Der reiche Norden, und damit auch wir, trägt an der Zerstörung der Lebensgrundlagen in ihren Heimatländern durch Ausbeutung und Raubbau ein gerüttelt Maß Schuld.
Die meisten Flüchtlinge leben unter dramatischen Umständen in den ärmsten Ländern Asiens und Afrikas. Nur wenige schaffen den Sprung ins reiche Europa. Ein kleiner Bruchteil kommt nach Österreich. Und wie empfängt man sie hier?
Österreich garantiert oft nicht einmal mehr die mindesten Standards im Asylverfahren. Das wird oft genug vom UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR), von Amnesty International und vielen anderen Menschenrechtsorganisationen gerügt.
Tag für Tag verschwinden Flüchtlinge in der Schubhaft, werden Familien auseinander gerissen, werden Menschen, die seit Jahren hier leben und arbeiten, wie Verbrecher in Handschellen abgeführt.
Die Genfer Flüchtlingskonvention wurde für einen Großteil der Schutzsuchenden in Österreich durch neue Gesetze außer Kraft gesetzt: sie werden ohne Prüfung ihrer Fluchtgründe in unsichere Staaten wie Polen oder Griechenland abgeschoben.
Aber selbst für die wenigen, die vorläufig da bleiben dürfen, wird das Asylverfahren zum Lotteriespiel degradiert.
Und dann noch die tägliche Hetze rassistischer Medien und Parteien! Sogar die Abschaffung des NS-Verbotsgesetzes ist kein Tabu mehr, wegen Verhetzung rechtskräftig Verurteilte sitzen als Abgeordnete im Nationalrat..
Es kann und muß anders werden. Wir sehen nicht länger zu, wie die Menschenrechte gebrochen werden in unserem Land.
Wir fordern: Keine Schubhaft für Flüchtlinge. Keine Abschiebungen in den Tod. Endlich faire Asylverfahren für alle, die in Österreich Schutz suchen. Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylsuchende. Konsequente und kompromisslose Bekämpfung des Rassismus mit allen rechtlichen und politischen Mitteln.
Wir kämpfen für eine Reform der Beamtenschaft an Haupt und Gliedern. Wir träumen von einem Innenministerium, das die Menschenrechte schützt...
KUNDGEBUNG
Freitag 18. Juni, 18:00
vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauerlände, 1090 Wien, Berggasse
Initiator: Asyl in Not. UnterstützerInnen: aks, aks-Wien, ATTAC, Ehe ohne Grenzen, GPA-djp Jugend, GPA-djp work@migration, GAJ Wien, Die Grünen, Die Grünen Wien, Die Grünen Alsergrund, HOSI Wien, Integrationshaus, Junge Generation in der SPÖ, KSV-Linke Liste, LeEZA, Linkswende, movimienta.org, ÖH Bundesvertretung, ÖH Uni Wien, Österreichische Liga für Menschenrechte, SOS Mitmensch, Sozialistische Jugend Österreich, Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB, Verein Schmetterling, WUK.
Rassistischen Aufmarsch in Floridsdorf stoppen! Kein Platz für die Hetze der rechtsextremen „Bürgerinitiative” Rappgasse!
Wir wollen ein Zeichen gegen Islamfeindlichkeit setzen!
Schon 2007 veranstaltete die „Bürgerinitiative” Dammstraße, die auch an der neuen Initiative beteiligt ist, eine Demonstration durch den 20. Bezirk. Dort beteiligten sich über 100 Neonazis aus ganz Österreich, die MigrantInnen und AntifaschistInnen bedrohten und beschimpften.
Das darf nicht noch einmal passieren!
• Wir treten für Antifaschismus, Zivilcourage und ein friedliches Zusammenleben ein. Wir sagen nein zu Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie!
• Wir verteidigen das Recht auf freie Religionsausübung für alle Menschen!
• Wir werden dem rechten Mob nicht die Straße überlassen. Für Neonazis und Rassisten gibt es kein Demonstrationsrecht. Neonaziaufmärsche verhindern!
• Wir verurteilen die Hetze der FPÖ und von HC Strache, sowie Wolfgang Aigner und HJ Schimanek, die sich gegen MigrantInnen und vor allem gegen muslimische Mitmenschen richtet.
Demonstrationsbündnis für Zivilcourage und gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit - www.solidarisieren.at
Filmreihe: Visible
4.5., 19.00, Uni Wien, HS 28: LUNGO DROM. LANGER WEG | Ceija Stojka.
6.5., 17.30, FH Campus Wien, Raum A - 1.05: ABER IN AUSCHWITZ WILL ICH BAGRABEN SEIN: Die Geschichte von Dagmar Ostermann.
11.5., 19.00, KFU Graz, Hörsaal B (Vorklinik): ICH HABE NICHT SO VIEL GEDACHT DAMALS, WAS UNS BEVORSTEHT. Mit anschließender Podiumsdiskussion.
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Filmreihe Visible
DIE BEDEUTUNG DIESES PROJEKTS LIEGT - JENSEITS DER SUBJEKTIV EMOTIONALEN GESCHICHTS/BE/DEUTUNG – DARIN, EINEN ZUSAMMENHANG HERZUSTELLEN ZWISCHEN DEM HOLOCAUST ALS GESCHICHTLICHEM FAKT EINERSEITS UND SEINEN AUSWIRKUNGEN AUF HEUTIGE GESELLSCHAFTSPOLITISCHE ZUSAMMENHÄNGE IM ALLTÄGLICHEN ANDERERSEITS - JENSEITS DES ERINNERNS.
In den Jahren 1998 – 2000 wurden von jungen Mitarbeiterinnen der Lagergemeinschaft Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Institut für Konfliktforschung Videointerviews mit Überlebenden des KZ Ravensbrück aufgezeichnet. Insgesamt wurden dabei über 200 Stunden Geschichte gesammelt.
Ziel des Projekts VISIBLE war es, dieses umfangreiche und wertvolle Material als Filmreihe öffentlich zu machen. Gemeinsame Gespräche, in denen das Mütter/Töchter/Söhne - Verhältnis zwischen Erzählung, Erinnerung und Auswirkungen der NS-Vergangenheit zur Sprache kommen sollte, wurden mit dem bereits vorhandenen Filmmaterial ergänzt. Die frühen traumatischen Lebenserfahrungen der (Groß)Mütter und deren Auswirkungen auf das eigene Leben und das der Kinder und Enkelkinder sollten einen zentralen Stellenwert in der filmischen Auseinandersetzung mit den „Ravensbrückerinnen“ einnehmen. Es geht darum, den Blick auf die Spätfolgen der Verfolgung und Internierung durch das NS-Regime auszuweiten. Der Lebensalltag der Frauen, ihre Räume, Wege, FreundInnen- und Verwandtschaften soll ins Bild gerückt werden. Ihr Leben mit dieser Erinnerung, mit/bestimmend für die gegenwärtigen Beziehungen zu Kindern und Enkeln und deren Erfahrungen damit machen für jüngere ZuschauerInnen den Zusammenhang der Geschichte des Nationalsozialismus mit dessen Bedeutung heute sichtbar.
4.5. 19h, Uni Wien, Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien, HS 28: Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin Marika Schmiedt sowie der Zeitzeugin Ceija Stojka (angefragt)
LUNGO DROM. LANGER WEG
Ceija Stojka
Regie: Marika Schmiedt ©2009
Sie hat den Massenmord an Roma und Sinti in den Konzentrationslagern als eine der wenigen überlebt: die Künstlerin Ceija Stojka. Die Angst, die durch ihre Erinnerungen an die grauenhafte Kindheit im Todeslager und die wieder zunehmenden Verfolgungen von Roma in Europa wach gehalten wird, hat sie an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben - aber auch die Liebe zum Leben. (48min)
6.5. 17h30, FH Campus Wien*, Favoritenstraße 226, 1100 Wien, Raum A -1.05: Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin Marika Schmiedt und dem Gedenkdienst
ABER IN AUSCHWITZ WILL ICH BEGRABEN SEIN
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
Regie: Marika Schmiedt ©2009
„Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!“ Mit diesem Satz wird Dagmar Ostermann, die einen jüdischen Vater hat, am 11. März 1938 von einem Tag auf den anderen der Besuch in ihrem Stammcafè, der Konditorei Lehmann im 1. Bezirk, untersagt. Die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt sie, entwürdigt als namenloser Häftling mit der Nummer 21946, nur durch Zufall. (42min)
*Anreise: U1 bis Reumannplatz und dann 67er Straßenbahn bis Altes Landgut / Mit dem Auto über den Verteilerkreis Abfahrt Per Albin Hansson Siedlung.
11.5. 19h, KFU Graz, Universitätsplatz 6, 8010 Graz, Hörsaal B Vorklinik: Filmvorführung und anschließende Diskussion mit der Filmemacherin Marika Schmiedt, Univ.Prof.in Mag.a Dr.in Gabriella Hauch, Dr.in Andrea Strutz (angefragt) und ao. Prof.in Mag.a Dr.in Johanna Gehmacher (angefragt)
ICH HABE NICHT SO VIEL GEDACHT DAMALS, WAS UNS BEVORSTEHT
Josefine Oswald im Portrait
Regie: Marika Schmiedt ©2009
Der Pachtbauernhof von Josefines Eltern wird in den 40er Jahren durch seine abgeschiedene Lage zu einem Stützpunkt für PartisanInnen. Die Familie wird verraten, die damals 16-jährige Josefine sowie ihre Eltern und ihre Schwester Bibiana werden verhaftet. Nach sechs Wochen Haft im Kreisgericht Leoben deportiert man die Frauen mit einem „Sondertransport“ über Bruck an der Mur in das Konzentrationslager Ravensbrück. Josefines Vater wird in Mauthausen interniert und stirbt kurz nach der Befreiung an den Haftfolgen. Frau Oswald spricht bis heute äußerst selten über ihre Erlebnisse im Konzentrationslager, selbst ihren Kindern erzählte sie nicht davon. (37min)
Veranstaltet von JOIN FH Joanneum, Gesellschaftspolitisches Referat ÖH TU Graz, Gesellschaftspolitisches Referat ÖH MedUni Graz, Alternativreferat ÖH Uni Wien, Alternativreferat ÖH KFU Graz, ÖH StuVe FH Campus Wien, Referat für feministische Politik der HUFAK, Referat für Menschenrechte und Gesellschaftspolitik ÖH-BV, Referat für feministische Politik ÖH-BV
6.5., 17.30, FH Campus Wien, Raum A - 1.05: ABER IN AUSCHWITZ WILL ICH BAGRABEN SEIN: Die Geschichte von Dagmar Ostermann.
11.5., 19.00, KFU Graz, Hörsaal B (Vorklinik): ICH HABE NICHT SO VIEL GEDACHT DAMALS, WAS UNS BEVORSTEHT. Mit anschließender Podiumsdiskussion.
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Filmreihe Visible
DIE BEDEUTUNG DIESES PROJEKTS LIEGT - JENSEITS DER SUBJEKTIV EMOTIONALEN GESCHICHTS/BE/DEUTUNG – DARIN, EINEN ZUSAMMENHANG HERZUSTELLEN ZWISCHEN DEM HOLOCAUST ALS GESCHICHTLICHEM FAKT EINERSEITS UND SEINEN AUSWIRKUNGEN AUF HEUTIGE GESELLSCHAFTSPOLITISCHE ZUSAMMENHÄNGE IM ALLTÄGLICHEN ANDERERSEITS - JENSEITS DES ERINNERNS.
In den Jahren 1998 – 2000 wurden von jungen Mitarbeiterinnen der Lagergemeinschaft Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Institut für Konfliktforschung Videointerviews mit Überlebenden des KZ Ravensbrück aufgezeichnet. Insgesamt wurden dabei über 200 Stunden Geschichte gesammelt.
Ziel des Projekts VISIBLE war es, dieses umfangreiche und wertvolle Material als Filmreihe öffentlich zu machen. Gemeinsame Gespräche, in denen das Mütter/Töchter/Söhne - Verhältnis zwischen Erzählung, Erinnerung und Auswirkungen der NS-Vergangenheit zur Sprache kommen sollte, wurden mit dem bereits vorhandenen Filmmaterial ergänzt. Die frühen traumatischen Lebenserfahrungen der (Groß)Mütter und deren Auswirkungen auf das eigene Leben und das der Kinder und Enkelkinder sollten einen zentralen Stellenwert in der filmischen Auseinandersetzung mit den „Ravensbrückerinnen“ einnehmen. Es geht darum, den Blick auf die Spätfolgen der Verfolgung und Internierung durch das NS-Regime auszuweiten. Der Lebensalltag der Frauen, ihre Räume, Wege, FreundInnen- und Verwandtschaften soll ins Bild gerückt werden. Ihr Leben mit dieser Erinnerung, mit/bestimmend für die gegenwärtigen Beziehungen zu Kindern und Enkeln und deren Erfahrungen damit machen für jüngere ZuschauerInnen den Zusammenhang der Geschichte des Nationalsozialismus mit dessen Bedeutung heute sichtbar.
4.5. 19h, Uni Wien, Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien, HS 28: Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin Marika Schmiedt sowie der Zeitzeugin Ceija Stojka (angefragt)
LUNGO DROM. LANGER WEG
Ceija Stojka
Regie: Marika Schmiedt ©2009
Sie hat den Massenmord an Roma und Sinti in den Konzentrationslagern als eine der wenigen überlebt: die Künstlerin Ceija Stojka. Die Angst, die durch ihre Erinnerungen an die grauenhafte Kindheit im Todeslager und die wieder zunehmenden Verfolgungen von Roma in Europa wach gehalten wird, hat sie an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben - aber auch die Liebe zum Leben. (48min)
6.5. 17h30, FH Campus Wien*, Favoritenstraße 226, 1100 Wien, Raum A -1.05: Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin Marika Schmiedt und dem Gedenkdienst
ABER IN AUSCHWITZ WILL ICH BEGRABEN SEIN
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
Regie: Marika Schmiedt ©2009
„Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!“ Mit diesem Satz wird Dagmar Ostermann, die einen jüdischen Vater hat, am 11. März 1938 von einem Tag auf den anderen der Besuch in ihrem Stammcafè, der Konditorei Lehmann im 1. Bezirk, untersagt. Die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt sie, entwürdigt als namenloser Häftling mit der Nummer 21946, nur durch Zufall. (42min)
*Anreise: U1 bis Reumannplatz und dann 67er Straßenbahn bis Altes Landgut / Mit dem Auto über den Verteilerkreis Abfahrt Per Albin Hansson Siedlung.
11.5. 19h, KFU Graz, Universitätsplatz 6, 8010 Graz, Hörsaal B Vorklinik: Filmvorführung und anschließende Diskussion mit der Filmemacherin Marika Schmiedt, Univ.Prof.in Mag.a Dr.in Gabriella Hauch, Dr.in Andrea Strutz (angefragt) und ao. Prof.in Mag.a Dr.in Johanna Gehmacher (angefragt)
ICH HABE NICHT SO VIEL GEDACHT DAMALS, WAS UNS BEVORSTEHT
Josefine Oswald im Portrait
Regie: Marika Schmiedt ©2009
Der Pachtbauernhof von Josefines Eltern wird in den 40er Jahren durch seine abgeschiedene Lage zu einem Stützpunkt für PartisanInnen. Die Familie wird verraten, die damals 16-jährige Josefine sowie ihre Eltern und ihre Schwester Bibiana werden verhaftet. Nach sechs Wochen Haft im Kreisgericht Leoben deportiert man die Frauen mit einem „Sondertransport“ über Bruck an der Mur in das Konzentrationslager Ravensbrück. Josefines Vater wird in Mauthausen interniert und stirbt kurz nach der Befreiung an den Haftfolgen. Frau Oswald spricht bis heute äußerst selten über ihre Erlebnisse im Konzentrationslager, selbst ihren Kindern erzählte sie nicht davon. (37min)
Veranstaltet von JOIN FH Joanneum, Gesellschaftspolitisches Referat ÖH TU Graz, Gesellschaftspolitisches Referat ÖH MedUni Graz, Alternativreferat ÖH Uni Wien, Alternativreferat ÖH KFU Graz, ÖH StuVe FH Campus Wien, Referat für feministische Politik der HUFAK, Referat für Menschenrechte und Gesellschaftspolitik ÖH-BV, Referat für feministische Politik ÖH-BV
Migrationsforschung in Österreich: Eine kritische Bestandsaufnahme
Forschungsgruppe [KriMi] Kritische Migrationsforschung
28.April 2010, 19.00 - 22.00, Depot (Breite Gasse 3, 1070 Wien)
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Migrationsberichte, Diversity Management, Integrationsleitbilder – Wissenschaft und Politik rücken zunehmend zusammen, wenn es um Fragen der Migration geht. Die Tage, an denen Forscher_innen die Politik vergeblich auf Migrationsrealitäten aufmerksam zu machen versuchten, scheinen überwunden und viele begrüßen die nunmehr verbesserte Zusammenarbeit. Doch welche Konsequenzen hat die neue Nähe für Ressourcen und Möglichkeiten einer sich kritisch verstehenden Migrationsforschung?
Um dieses Spannungsverhältnis auszuloten, werden die Geschichte sowie die aktuelle Positionierung von Migrationsforschung in Österreich vor dem Hintergrund internationaler Diskussionen beleuchtet.
Es diskutieren:
Kien Nghi Ha, Politik- und Kulturwissenschaftler, Berlin
Barbara Herzog-Punzenberger, Anthropologin, Wien
Ljubomir Bratic, Philosoph, Wien
Assimina Gouma [KriMi], Kommunikationswissenschaftlerin, Salzburg
Kein Platz für rassistische Hetze!
* Demo 15.00 Uhr Schottentor/Hauptuni
* Kundgebung 16.00 Uhr Heldenplatz
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Der Präsidentschaftswahlkampf geht ins Finale. Die skandalöse Kandidatur von Barbara Rosenkranz hat eine Welle der Empörung entfacht, mit welcher die FPÖ nun nicht mehr zurecht zu kommen scheint. Bundesparteiobmann Strache reagiert seither hysterisch auf jeden Nazivergleich und hat Rosenkranz beim Wahlkampfauftakt in St. Pölten alleine gelassen. Vergangenen Mittwoch wurde Rosenkranz durch eine Demonstration aus Dornbirn vertrieben. Es zeigt sich deutlich wie wir die FPÖ in die Defensive treiben und dort auch halten können: indem wir gemeinsam entschlossen gegen die FPÖ auftreten – besonders auf der Straße.
Am Freitag, 23. April, bietet sich die nächste Gelegenheit, dem allgemeinen Unmut Ausdruck zu verleihen: Barbara Rosenkranz lädt zu ihrer Abschlussveranstaltung gemeinsam mit Strache am Wiener Ballhausplatz.
Aber: NICHT MIT UNS! Konfrontieren und entlarven wir gemeinsam Rosenkranz und die FPÖ! Wir lassen sie nicht Hetzreden schwingen und das Klima mit ihrem rechten Gedankengut verpesten.
Soziale Gerechtigkeit statt rassistische Hetze
» Soziale Gerechtigkeit statt rassistische Hetze «
Treffpunkt: 15 Uhr am Bahnhof Braunau/Inn
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Die antifaschistische Demonstration in Braunau am Inn stellt sich traditionell seit Jahren rechtsextremen Umtrieben entgegen! Auch in diesem Jahr wollen wir in einem gemeinsamen und breiten Bündnis ein deutliches Zeichen gegen die rassistische Spaltung in unserer Gesellschaft setzen. Wir lassen uns nicht in In- und AusländerInnen auseinander dividieren, sondern kämpfen für die Rechte aller Menschen, die hier leben.
Rassismus und Rechtsextremismus entschlossen entgegentreten:
Konsequent für soziale Gerechtigkeit!
Präsentation der Broschüre Völkische Verbindungen
Eine Präsentation der Ergebnisse mit anschließender Diskussion über "Postmodernen Faschismus" findet am Dienstag, 20.4.2010, ab 16.00 auf der Akademie der Angewandten Künste in Wien statt.
Mehr Infos unter:
http://hufak.net/2010/04/prasentation-der-broschure-volkische-verbindungen-beitrage-zum-deutschnationalen-korporationsunwesen/
Globaler Aktionstag - Klimaschutz
12.Dezember 2009, 14.00 Westbahnhof
(Treffpunkt Europaplatz/Mariahilferstraße)
Demonstration
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Wir verlangen von den Mächtigen der Welt dringende und radikale Maßnahmen zu setzen, die geeignet sind, die drohende katastrophale Destabilisierung des globalen Klimas zu verhindern, damit die ganze Welt die Chance behält, und eine stärkere Reduzierung der Emission von Treibhausgasen vorantreiben kann.Wir verlangen von den ältesten Industrienationen der Welt, die den größten Teil der Treibhausgase produziert haben, dass sie die Verantwortung dafür wahrnehmen, indem sie umgehend ihre eigenen Emissionen reduzieren und in saubere Energieproduktion in den Ländern der Dritten Welt investieren.
Von der österreichischen Regierung verlangen wir ein völlig neues Ökostromgesetz zu beschließen und die Banken dazu zu verpflichten, Ökostromproduktion entsprechend zu fördern. Weiters fordern wir alle Maßnahmen für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu treffen und die Emission von Treibhausgasen durch die Industrie zu reduzieren.
Kontakt: viennaclimatecampaign@gmx.at
Neue Heimaten? Ein Versuch - Buchpräsentation mit Lesung
10. Dezember 2009, 20:00 Uhr
ISOP
Dreihackengasse 2, 8020 Graz
"5 vor 12 - Zeit zu handeln"
Die Weltuhr tickt. Die Klimakonferenz in Kopenhagen rückt näher und was den globalen Klimawandel betrifft, ist es 5 vor 12. Deswegen findet an dem symbolischen Datum 5.12., zwei Tage vor Beginn der UN-Konferenz, die bisher größte österreichische Aktion für den Klimaschutz statt.
Eine riesige menschliche Uhr am Wiener Stephansplatz soll auf die Brisanz der Klimakrise aufmerksam machen. Organisiert wird das menschliche Kunstwerk von der unabhängigen Gruppe my.climate-chance. Anschließend an die Aktion findet eine Kundgebung mit prominenten RednerInnen statt.
Von der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen, dem wichtigsten Treffen für den Klimaschutz aller Zeiten, fordert die Gruppe ein faires und gerechtes Klimaabkommen, durch das die Erderwärmung unter 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau bleibt.
16 Tage gegen Gewalt an Frauen
„16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ ist eine internationale Kampagne, die jedes Jahr vom 25. November bis zum 10. Dezember stattfindet. Auf der ganzen Welt nützen Fraueninitiativen den Zeitraum vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam zu machen.
25.11. FrauenMädchenLesben- DEMO am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Treffpunkt: 17.00 Praterstern (hinten beim Würstel-Prater), Demobeginn: 18.00 Uhr
Anschließend: Fest in der FZ Bar (Währingerstraße Ecke Prechtlgasse)
Als Treffpunkt für die diesjährige Demonstration am 25. November - dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - wurde der Praterstern gewählt. In dieser Gegend kommt es besonders häufig zu sexualisierten Übergriffen und Vergewaltigungen.
Wir treffen uns dort, um gemeinsam Widerstand gegen Gewalt an Frauen zu demonstrieren. Gemeinsam wollen wir durch die Präsenz von vielen starken Frauen einen Raum zurückerobern, der uns genommen wurde. Die Wahl des Ortes ist symbolisch. Denn eigentlich müssten wir dazu in die Wohn- und Schlafzimmer gehen, denn Vergewaltigungen passieren nur zu einem geringen Teil im Park oder am Rande eines dunklen Weges. In den meisten Fällen kennen die Betroffenen die Täter. Es ist nur leider unmöglich, eine Demo durch tausende Wohnungen zu machen...
27.11. Führung durch die Ausstellung „Hinter der Fassade“
Treffpunkt 15h: Haupteingang Juridicum, Anmeldung bitte unter: mere@oeh.ac.at
Die Ausstellung "Hinter der Fassade" zeigt anhand einer nachgebauten Wohnung, wie gefährlich die eigene Beziehung oder Familie gerade für Frauen und Kinder sein kann. Der Ausstellungsort - das Juridicum der Universität Wien - unterstreicht die verantwortungsvolle Rolle der JuristInnen, etwa bei Polizei oder Justiz, bei der Bekämpfung von häuslicher Gewalt und beim Schutz der Opfer.
Hinter der Fassade - eine Ausstellung zum Thema Gewalt in der Familie
25. November bis 10. Dezember 2009, 9.00 bis 17.00 Uhr
(Sa 9.00 bis 13.00 Uhr)
Juridicum der Universität Wien, Schottenbastei 10-16
weitere Informationen: www.aoef.at
29.11. Frauen*brunch mit thematischer Veranstaltung
ab 11h im UFO (UnabhängigenFrauenOrt, Berggasse 5/24, 1090 Wien)
GEWALTIGE FRAGEN ÜBER TRANSPHOBIE
Auch dieses Jahr findet am 25. November wieder der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Bei der Thematisierung von Gewalt und Geschlecht findet mittlerweile, neben Sexismus und Homophobie, die Kategorie Transphobie mehr oder weniger (strittige) Miterwähnung.
Aus queer-feministischer Sicht ergibt sich der Ansatz Geschlechterdiversifikation und Heteronormativität aufzuzeigen, sowie dies in Verbindung mit dem asymmetrischen Verhältnis des Geschlechterdualismus zu sehen. Trotz Queer Studies und Co. gibt es über die spezifischen Ursachen, Wirkung und Formen von Gewalt gegen Trans*Menschen jedoch nach wie vor wenig zu erfahren.
Im Rahmen des Vortrags soll also einerseits versucht werden einen Überblick über die möglichen Gründe und vielschichtigen Formen transphober Gewalt zu geben. Andererseits stellt sich die Frage, inwiefern es Anknüpfungspunkte, aber auch Unterschiede, zu misogyner und homohober Gewalt gibt und wie wir diese im Verhältnis zueinander begreifen können.
5.12. Führung durch die Ausstellung „Hinter der Fassade“
Treffpunkt 15h: Haupteingang Juridicum, Anmeldung bitte unter: frauenreferat@oeh.ac.at
Die Ausstellung "Hinter der Fassade" zeigt anhand einer nachgebauten Wohnung, wie gefährlich die eigene Beziehung oder Familie gerade für Frauen und Kinder sein kann. Der Ausstellungsort - das Juridicum der Universität Wien - unterstreicht die verantwortungsvolle Rolle der JuristInnen, etwa bei Polizei oder Justiz, bei der Bekämpfung von häuslicher Gewalt und beim Schutz der Opfer.
Hinter der Fassade - eine Ausstellung zum Thema Gewalt in der Familie
25. November bis 10. Dezember 2009, 9.00 bis 17.00 Uhr
(Sa 9.00 bis 13.00 Uhr)
Juridicum der Universität Wien, Schottenbastei 10-16
weitere Informationen: www.aoef.at
Demonstration gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran
Informationen unter: http://unsereuni.at/wiki/index.php/Iran_Workshop_AG
http://www.facebook.com/event.php?eid=181343305307

