NLA – Neue LehrerInnenbildung

Anstehende Reformen


Eine Reform der PädagogInnenbildung in Österreich ist lange überfällig, darüber sind sich die unterschiedlichen Akteure und Akteurinnen einig, auch die ÖH Bundesvertretung vertritt diese Ansicht. Neben vielen Fragen zu Detaillösungen in der Reform, muss generell darauf hingewiesen werden, dass die Reform der PädagogInnenbildung nicht unabhängig von jener der Schule gedacht werden kann, sie muss mit einer Reform der Schule abgestimmt werden. Eine Reformierung des gesamten Bildungswesens ist aus Sicht der ÖH notwendig, und dies kann nicht allein durch die Reformierung der PädagogInnenbildung erreicht werden. Die Neugestaltung der Parameter Schule und rechtlichen Rahmenbedingungen, wie ein neues Dienst- und Besoldungsrecht für PädagogInnen muss mit jenen der PädagogInnenbildung einhergehen.

Der Endbericht „LehrerInnenbildung NEU. Die Zukunft der pädagogischen Berufe“


Im März 2010 wurde der Endbericht „LehrerInnenbildung NEU. Die Zukunft der pädagogischen Berufe“ veröffentlicht. Der Bericht wurde von einer ExpertInnengruppe verfasst, die vom BMUKK und vom BMWF eingesetzt wurde, um ein Konzept zu erarbeiten, wie die Ausbildungen der pädagogischen Berufe reformiert werden können. Ob und wie diese Empfehlungen von den Ministerien umgesetzt werden, wird momentan auf verschiedensten Ebenen diskutiert. Ab Dezember 2010 beginnt eine, von den Ministerien eingesetzte, Vorbereitungsgruppe konkret an der Umsetzung der Reform zu arbeiten. Der erste Jahrgang der „LehrerInnenbildung NEU“ soll, laut BMUKK und BMWF, noch in dieser Legislaturperiode starten. 

Neue PädagogInnenbildung – Die ÖH fordert eine qualitativ hochwertige und fundierte Ausbildung für ALLE pädagogisch Tätigen!


Grundsätzlich wird eine Reform und Neukonzeptionierung der LehrerInnenbildung von der ÖH befürwortet. Einige Vorschläge im Endbericht sieht die ÖH als positiv, andere jedoch äußerst kritisch oder diskussionswürdig. Das Referat für pädagogische Angelegenheiten hat eine ausführliche Positionierung verfasst, in der Empfehlung der "ExpertInnengruppe" analysiert und alternative Forderungen aufgestellt werden. In der Position der ÖH-Bundesvertretung wird der momentane Stand der PädagogInnenbildung in Österreich skizziert und grundsätzliche Vorstellungen von Seiten der ÖH, die PädagogInnenbildung betreffend, formuliert. Im Anschluss wird der Bericht der ExpertInnengruppe „LehrerInnenbildung NEU. Die Zukunft der pädagogischen Berufe.“ im Detail analysiert und einzelne Aspekte kritisch beleuchtet.

Die wichtigsten Forderungen der ÖH sind:

  • EINE tertiäre Ausbildungsstruktur für ALLE pädagogischen Berufe an EINER Institution, der Universität.
  • Möglichkeit für einen nicht-berufsbegleitenden Master für ALLE pädagogisch Tätigen.
  • Keine Nivellierung nach unten für die jetzigen Lehramtsausbildungen an Universitäten, d.h. verpflichtendes Masterstudium für LehrerInnen der Sekundarstufe 1 und 2, Berufseinführungsphase erst nach dem Master. 
  • Keine Clusterstruktur


NLA- Neue LehrerInnenbildung - Position der ÖH zur Reform der PädagogInnenbidung



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