Nächster Termin zum gemeinsamen feministischen Brunchen:
Samstag, 21.04.2011, ab 15:00
Wo? Im UFO, Berggasse 5/24
Liebe Frauen, Mädchen, Lesben, Trans*
Das Femref (Referat für feministische Politik) der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnen lädt herzlich zu vier weiteren Frauen*brunchterminen im neuen Semester ein. Das gemütliche Zusammensitzen bei Kaffee, Kuchen und anderen leckeren Dingen (auch für Veganerinnen wird gesorgt sein) findet jeweils am letzten Donnerstag im Monat (mit Ausnahme von April) im UnabhängigenFrauenOrt (Berggasse 5/24 1090 Wien) statt. Für intellektuelle, anspruchsvolle und spannende Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Bei jedem Frauenbrunch-Termin gibt es rund ums Frühstücken eine ausgewählte Veranstaltung, z.B. Vorträge, Lesungen, Kurzfilme, Workshops, usw. usf.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche in netter Gesellschaft, die gern auch bis in die Nachmittagsstunden hinein dauern dürfen.
j. & c.
Frauen*brunchtermine in diesem Semester
31.03. ab 11:30 im UFO
PRÄSENTATION der "100 JAHRE ACHTER MÄRZ" BROSCHÜRE
Seit nun 100 Jahren tragen Frauen* auf der ganzen Welt am "Inter- nationalen Frauentag" ihre Forderungen an die breite Öffentlichkeit und auf die Straße. Seitdem hat sich vieles getan: während einiges erkämpft wurde bleibt so manches nur all zu träge und bietet nach wie vor Anlass für feministische Attacken. Als inhaltlicher Beitrag zu diesem traditonsreichen "Jubiliäum" wurde vom Femref eine Broschüre publiziert, in der die Geschichte dieses Tag, der Frauenbewegung(en), sowie aktuelle Auseinandersetzungen, nachgezeichnet werden. Wir freuen uns, die befüllten Seiten auf unsere Mitmenschen loszu-lassen, und laden zu einer ersten Präsentation. Dazu wie immer Raum zum gemeinsamen Diskutieren & ein leckeres Riot-Not-Diet Buffet.
28.04 ab 11:30 im UFO
DOKU über das FRAUENLESBEN TREFFEN 2009
Vom 9. - 14. April fand im FZ in Wien das "Autonom-Feministische FrauenLesben Treffen" statt. Frauen reisten europaweit an, um Workshops zu gestalten, zu besuchen oder um sich zu vernetzen. Die in diesem Rahmen entstande Dokumentation zeigt verschiedene Impressionen des Treffens und interviewte Teilnehmerinnen. Die in diesem Rahmen entstandene Dokumentation zeigt verschiedene Impressionen des Treffens und lässt Veranstalterinnen und Besucherinnen zu Wort kommen. Der Film scheut hierbei nicht den Blick auf die Unterschiede feministischer Sichtweisen und Praxen.
30.06. ab 11:30 im UFO
RECHTE FRAUENRECHTLER_INNEN?!
Zur Instrumentalisierung von Frauenrechten in rassistischen Diskursen
Im Namen der Frauen...?!
Seit geraumer Zeit inszenieren sich rechte Politiker_innen medial mitunter gerne als selbsternannte "Frauenrechtler_innen". Nicht zufällig melden sich diese hierbei im besonderen bei Themen wie Ehrenmord, Zwangsverheiratungen und der "Kopftuch-Debatte" zu Wort...
Im Rahmen des "Völkischen"!
Bei einem genaueren Blick zeigt sich sehr schnell die Instrumentalisierung von Frauenrechten um "Mulit-Kulti" für endgültig gescheitert zu erklären. So plakatierte die FPÖ während des Wiener Wahlkampfes Slogans wie "Wir schützen freie Frauen!" Und bezogen sich hierbei auf den "Kopftuchzwang". Bei den damit einhergehenden Forderungen nach Abschiebung und Zuwanderungsstopp zeigt sich somit, inwiefern nicht bestimmte Traditionen selbst problematisiert werden, sondern, dass diese nicht dort bleiben, wo sie angeblich durchaus "hingehören". Im Rahmen eines Input-Vortrags wollen wir diese Thematik näher beleuchten. Raum für Diskussion bietet auch die Frage, entlang welcher Linien sich feministische Positionen klar abgrenzen müssen, und wie auf "Kulturalsierungen" von Sexismus reagieren werden kann.
Frauen*brunchtermine in diesem Semester
25.11. ab 11:30 im UFO
FEMINISMUS TRAGBAR MACHEN -
Buttons D.I.Y Workshop
Anlässlich des diesjährigen 25.November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) laden wir zum gemeinsamen Buttons Basteln! Andere Ideen, für feministische Buttons die diese Welt noch braucht, sind natürlich ebenfalls willkommen! Dazu wie immer: lecker Buffet, Kaffee, Kuchen...
16.12. ab 11:30 im UFO
WEIS(S)HEITEN und HIStory? -
Feministische und antirassistische Kritik an musealen Praxen
Museen fungieren als Orte des kulturellen Erbes und des kollektiven Erinnerns. Sie inszenieren sich hierbei gerne als wissenschaftlich-rational geprägte oder neutrale Orte. Das Museen jedoch ebenso zur (Re)produktion von Wirklichkeit und bestehenden Verhältnissen beitragen war (und ist) nicht immer eine Selbstverständlichkeit. So formiert(e) sich angesichts mangelnder Teilhabe, sowie dem Mangel an selbst bestimmten Repräsentation vor allem von marginalisierten Gruppen Kritik. Wie schreiben sich Kategorien wie Geschlecht oder ethnische Zugehörigkeit in die Grammatik von Museumsgestaltung und -Inhalt ein? Und was hat dies damit zu tun, wie es einmal wa(h)r? Und wie es ist...? Wir laden zu einem Vortrag mit Bildbeispielen und Raum für Diskussion.
27.01. ab 11:30 im UFO
"Irma Trksak Portrait einer
Widerständigen" - Filmvorführung anlässlich des Gedenken der Befreiung von Auschwitz
Am 27. Jänner 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz - Birkenau durch die Rote Armee befreit. Der Frauen*brunch im Jänner widmet sich thematisch diesem Gedenktag. Frauen als Opfer des Nationalsozialismus, als Widerstandskämpferinnen gegen den Nationalsozialismus, aber auch die Rolle von Frauen als Mittäterinnen wurden lange Zeit ausgeblendet. Zu diesem Anlass erwartet euch die Dokumentation "Irma Trksak Portrait einer Widerständigen" von Bernadette Dewald aus der Filmreihe VISIBLE.
ANDERE TERMINE:
„WORKING ON IT“ -
Ein Film über Alltag und Identität
Die Filmemacher_innen Karin Michalski und Sabina Baumann führten mit 15 Darsteller_innen Gespräche über ihre Beobachtungen im Alltag und deren teils aufwändige Bearbeitung. Was heißt es, in öffentliche Bilder von Sexualität und Weiß-Sein einzugreifen, eine neue Sprache für mehr als zwei Geschlechter zu erfinden, oder am Arbeitsplatz Abwertungen sexueller Identität zu wenden? Ein Jahr später treffen sich alle Beteiligten in einem ehemaligen Supermarkt in Berlin wieder...
am Mo., 29.11.2010, 20:00
im NIG, HS 2
Universitätsstraße 7
1010 Wien
am Mi., 22.12. 2010, 20:00
im que[e]r
Wipplingerstraße 23
1010 Wien
Liebe Frauen, Mädchen, Lesben, Trans*
Das Femref (Referat für feministische Politik) der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnen lädt herzlich zu vier weiteren Frauen*brunchterminen im neuen Semester ein.Das gemütliche Zusammensitzen bei Kaffee, Kuchen und anderen leckeren Dingen (auch für Veganerinnen wird gesorgt sein) findet jeweils am letzten Sonntag im Monat (mit Ausnahme von Dezember) im UnabhängigenFrauenOrt (Berggasse 5/24 1090 Wien) statt. Für intellektuelle, anspruchsvolle und spannende Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Bei jedem Frauenbrunch-Termin gibt es rund ums Frühstücken eine ausgewählte Veranstaltung, z.B. Vorträge, Lesungen, Kurzfilme, Workshops, usw. usf.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche in netter Gesellschaft, die gern auch bis in die späten Sonntagnachmittagsstunden hinein dauern dürfen.
j. & c.
Frauen*brunchtermine in diesem Semester
28.03. ab 13h im UFO
SCHWESTERN ZUR FREIHEIT ZUM HINTER DEM MOND
Antisemitismus in der bürgerlichen & der sozialistischen Frauenbewegung um 1900Die Politik der bürgerlichen Frauenvereine in der 1. Frauenbewegung im Deutschen Reich drängte explizit auf öffentliche Partizipation der Frauen in der Nation, der "erweiterte Familie". Während antisemitische Vereine wie der „Deutsche Bund zur Bekämpfung der Frauenemanzipation“ die neue soziale Beweg- ung als "internationalistisch zersetzend" und "verjudet" angriffen, reproduzierten Teile der bürgerlichen Frauenbewegung den gängigen Antisemitismus in ihrem Kampf um sittliche Moral und in ihrem Selbstverständnis als völk- ische Patriotinnen am heimischen Herd. Die Frauen in der Arbeiter_innenbewegung, die zwar für Frauenrechte kämpften, sich jedoch mehr als Sozialistinnen denn als Feministinnen begriffen, reproduzierten in ihrer Kapitalismus- kritik das antisemitische Feindbilde des jüdischen Finanzkapitals. Wieso es für beide Teile der ersten Frauenbewegung einen Macht- gewinn bedeuten konnte, den geläufigen „Antisemitismus als kulturellem Code“ aufzu- nehmen, soll Thema des Frauenbrunch sein.
25.04. ab 13h im UFO
VERSCHLÜSSELUNGS - WORKSHOP
Wir kommunizieren über Emails, unsere privaten Fotos & ein Haufen anderer Daten werden von unseren Computern beherbergt. Aber was ist, wenn ein Notebook verloren geht, oder Mails von einer Person gelesen werden, für die sie nicht bestimmt waren? Ist uns das recht? Was können wir dagegen tun? Verschüsselung ist die Devise! Wenn ihr euren Rechner_innen eine Verschlüsselung gönnen oder PGP verwenden wollt, dann schaut vorbei! Wir schauen uns gemeinsam an wie das so funktioniert, und setzen es bei Bedarf auch gleich um. Deswegen: Packt eure Rechner_innen (hoffentlich in mobiler Form - sonst wirds heavy ;-) ein & macht mit! Was wir tun könnten: Linux und Windows, Email und externe Medien (USB-Stick, externe Festplatte) verschlüsseln und was uns sonst noch so einfällt :) Wichtig: Bitte sorgt selbst dafür, dass keine Daten verloren gehen und macht ein vollständiges Backup! Meistens klappt alles, aber es kann immer was schief gehen.
30.05. ab 13h im UFO
ABTREIBUNG OHNE SUBJEKT
Abtreibungsverbote und pronatalistische Politiken haben beinahe überall auf der Welt eine lange Tradition. Trotzdem ist es zumind- est in den so genannten westlichen Ländern auch innerhalb der feministischen Debatten um das Thema eher ruhig geworden und der Kampf für das Recht auf Abtreibung macht kaum noch einen zwingenden zentralen Ref- erenzpunkt aus. Vielmehr lässt sich ein Generationswechsel verzeichnen, dessen thematische und analytische Hintergründe den Bezug auf Schwangerschaft, nicht zuletzt weil ihnen das dazugehörige Subjekt verloren ge- gangen ist, verkomplizieren und dadurch auch gern negieren. Machte in den 1970ern das Recht auf re- produktive Selbstbestimmung noch einen be- deutenden Bestandteil feministischer Politik aus, scheint es in Zeiten des so genannten Postfeminismus, in welchem sowohl das bio- logische Geschlecht (sex) wie das soziale Geschlecht (gender) als gesellschaftliche Konstrukte angesehen werden, schwierig sich dem weiblichen Körper samt seiner reproduktiven Fähigkeiten zu nähern.
27.06. ab 13h im UFO
STILL LOVIN' FEMINISM & STILL LOVIN' PORN?
Pornos (und deren Bewertung) sind nach wie vor ein vieldiskutiertes & strittiges Thema im Feminismus. Der Pornomarkt ist zwar immer noch von Männern dominiert, jedoch gibt es immer mehr Versuche, jenseits des Main- stream, Pornos von (und für) Frauen, und mit feministischen Ansprüchen zu produzieren. Sexualität soll für alle Beteiligten lustvoll sein. Aber was macht einen Porno nun eigentlich zum feministischen Porno? Wir versuchen einen Streifzug zwischen Fragen nach Arbeits- bedingungen, (Re)Präsentationen, Körpern jenseits von Kopulation, der Macht von Blicken, Darstellungen zwischen Authentizität und Inszenierung, Möglichkeiten von medialen Visualisierungen und ihren Grenzen, und was uns sonst noch so einfällt... Gezeigt wird eine Doku zum Thema, die sich mit der Arbeit von Pornografinnen be- schäftigt. Ihr könnt auch eigene (wenn geht kurze) Filmbeispiele mitnehmen, über die ihr immer schon mal diskutieren wolltet. Dazu gibt's wie immer lecker Essen und hoffentlich lustvolles diskutieren.

Liebe Frauen, Mädchen, Lesben, Trans*,
Das Femref (Referat für feministische Politik) der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnen lädt herzlich zum vierten Frauen*brunch im Semester ein.
Das gemütliche Zusammensitzen bei Kaffee, Kuchen und anderen leckeren Dingen (auch für Veganerinnen wird gesorgt sein) findet jeweils am letzten Sonntag im Monat (mit Ausnahme von Dezember) im UnabhängigenFrauenOrt (Berggasse 5/24 1090 Wien) statt. Für intellektuelle, anspruchsvolle und spannende Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Bei jedem Frauenbrunch-Termin gibt es rund ums Frühstücken eine ausgewählte Veranstaltung, z.B. Vorträge, Lesungen, Kurzfilme, Workshops, usw. usf.
Der nächste Frauen*brunchtermin findet am Sonntag, den 28.2. ab 13.00 Uhr statt.
Diesmal gibt es einen Vortrag zum Thema
31.01. ab 13h
TRANSITION INTO MARGINALIZATION? ZUR PERPETUIERUNG UNGLEICHER GESCHLECHTERVERHÄLTNISSE IN POSTKONFLIKTKONTEXTEN: LATEINAMERIKANISCHE FRAUENKÄMPFERINNEN AUF DEM WEG ZUM ZIVILSTATUS
Luisa Maria Dietrich Ortega
In den letzten Jahrzehnten hat die Beteiligung von Frauen in lateinamerikanischen Guerillaverbänden Beachtung gefunden und deren verschiedene, komplexe und oft widersprüchliche Rollen sind erforscht worden. Dennoch halten EntscheidungsträgerInnen, Wissenschaft und Gesellschaft am Idealtypus der Frau als friedfertig, passiv und beschützenswert, hartnäckig festhält. Vor allem in Postkonfliktkontexten scheint es eine starke Tendenz hin zur stereotypen Verfestigungen der traditionellen Geschlechterrollen zu geben, welche vermeintlich weibliche Charakterzüge als positive soziale Kräfte, die Frieden stiften und Versöhnung erreichen, hervorstreichen. Zugleich werden von der konstruierten Norm abweichende Formen von Weiblichkeit ausgeblendet, und im spezifischen Fall der Frauen, die Partizipation von Kombattantinnen im bewaffneten Kampf als temporäre Ausnahme thematisiert, ihre Beteiligung heruntergespielt oder gar ausgeblendet.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche in netter Gesellschaft, die gern auch bis in die späten Sonntagnachmittagsstunden hinein dauern dürfen.
j. & k.
Das Referat für feministische Politik lädt einmal im Monat zum
Frauen*brunch
Das gemütliche Zusammensitzen bei Kaffee, Kuchen und anderen leckeren Dingen (auch für Veganerinnen ist gesorgt) findet jeweils am letzten Sonntag im Monat (mit Ausnahme von Dezember) im UnabhängigenFrauenOrt (Berggasse 5/24 1090 Wien) statt. Für intellektuelle, anspruchsvolle und spannende Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Bei jedem Frauenbrunch-Termin gibt es rund ums Frühstücken eine ausgewählte Veranstaltung, z.B. Vorträge, Lesungen, Kurzfilme, Workshops, usw. usf.
Für Frauen, Mädchen, Lesben, Trans*
Frauen*brunchtermine in diesem Semester
29.11. ab 11h im UFO
GEWALTIGE FRAGEN ÜBER TRANSPHOBIE
Auch dieses Jahr findet am 25. November wieder der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Bei der Thematisierung von Gewalt und Geschlecht findet mittlerweile, neben Sexismus und Homophobie, die Kategorie Transphobie mehr oder weniger (strittige) Miterwähnung.
Aus queer-feministischer Sicht ergibt sich der Ansatz Geschlechterdiversifikation und Heteronormativität aufzuzeigen, sowie dies in Verbindung zu sehen mit dem asymmetrischen Verhältnis des Geschlechterdualismus. Trotz Queer Studies und Co. gibt es über die spezifischen Ursachen, Wirkung und Formen von Gewalt gegen Trans*Menschen jedoch nach wie vor wenig zu erfahren.
Im Rahmen des Vortrags soll also einerseits versucht werden einen Überblick über mögliche Gründe und vielschichtigen Formen transphober Gewalt zu geben. Andererseits stellt sich die Frage, inwiefern es Anknüpfungspunkte, aber auch Unterschiede, zu misogyner und homohober Gewalt gibt und wie wir diese im Verhältnis zueinander begreifen können.
20.12. ab 13h in der FLIT Flat
WITH ALL MEANS NECESSARY
Stefanie Wuschitz
Eine durch freie Software mehr und mehr vernetzte Zivilgesellschaft ermöglicht (mit nichts mehr, als einem demystifizierten Technikbegriff ausgestatteten) Individuen, Zugang zu neuen Produktions- und Interaktionsmitteln.
Ermutigt durch diese Veränderung drängen nun auch Hackerinnen, Aktivistinnen, Künstlerinnen in die vormalig männlich dominierte Open Source Bewegung. Als neue Lösungsansätze für alte Probleme setzen diese Frauen, im öffentlichen Raum bereits übliche Techniken wie RFID, GPS, Mobile Media, Bluetooth oder etwa Radiofrequenzen unterschiedlichen, unorthodoxen Formen ein.
Anhand von mehreren NGOs erforsche ich, wie Frauen sich interaktive Technologien angeeignet haben und wie sie den Zugang zu diesen Technologien wahrnehmen. In Elektronik Workshops für Künstlerinnen möchte ich die Ergebnisse in aktivistischen Praktiken umsetzen.
31.01. ab 13h
TRANSITION INTO MARGINALIZATION? ZUR PERPETUIERUNG UNGLEICHER GESCHLECHTERVERHÄLTNISSE IN POSTKONFLIKTKONTEXTEN: LATEINAMERIKANISCHE FRAUENKÄMPFERINNEN AUF DEM WEG ZUM ZIVILSTATUS
Luisa Maria Dietrich Ortega
In den letzten Jahrzehnten hat die Beteiligung von Frauen in lateinamerikanischen Guerillaverbänden Beachtung gefunden und deren verschiedene, komplexe und oft widersprüchliche Rollen sind erforscht worden. Dennoch halten EntscheidungsträgerInnen, Wissenschaft und Gesellschaft am Idealtypus der Frau als friedfertig, passiv und beschützenswert, hartnäckig festhält. Vor allem in Postkonfliktkontexten scheint es eine starke Tendenz hin zur stereotypen Verfestigungen der traditionellen Geschlechterrollen zu geben, welche vermeintlich weibliche Charakterzüge als positive soziale Kräfte, die Frieden stiften und Versöhnung erreichen, hervorstreichen. Zugleich werden von der konstruierten Norm abweichende Formen von Weiblichkeit ausgeblendet, und im spezifischen Fall der Frauen, die Partizipation von Kombattantinnen im bewaffneten Kampf als temporäre Ausnahme thematisiert, ihre Beteiligung heruntergespielt oder gar ausgeblendet.
28.02. ab 13h
KAMERADINNEN UND BRAUNE SCHWESTERN
Publikationen Anfang der 1990er versuchten mittels verschiedener (theoretischer) Ansätze, Erklärungen dafür zu finden, was rechtes Gedankengut für Frauen attraktiv macht. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang einerseits ein Ansatz, der an der These der Dominanzkultur orientiert, andererseits jener, der die Affinität von Frauen für Rechtskonservatismus und Rechtsextremismus über Verunsicherungen mit der Individualisierungsthese während der weiblichen Sozialisation zu erklären versucht. Andere wiederum halten an Theorien fest, das Phänomen rechter/rechtsextremer Frauen mit patriarchaler Unterdrückung zu erklären. Aber auch neuere Ansätze zeigen, dass nicht nur, wie vermutet werden könnte, differenzfeministische Ansätze in rechtskonservativen bis rechtsextremen feministischen Kreisen auftauchen, sondern durchwegs auch gleichheitsorientierte Ansätze.
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Der UFO ist eine Wohnung in der Berggasse, also in der Nähe des Hauptgebäudes der Uni Wien, wo zwei Arbeitsräume mit unterschiedlichen Ressourcen und Flair gespannt auf neue Mitgestalterinnen und Initiativen warten. Was darin stattfinden kann, wird von den jeweiligen Gestalterinnen deutlich mitbestimmt. Regelmäßig finden z. B. bereits wissenschaftliche Schreibwerkstätten für Frauen oder ein Lesekreis statt. Workshops, Frauen- und Lesbentutorien, selbst organisierte Seminare, Filmabende, feministische Frühstücke.... sind im UFO willkommen.
Achtung!!!
Diesmal findet der Frauen*brunch aus Solidarität mit dem Queer-feministischen Wochenende und dem FLIT-Raum in der F_L_I_T_Flat, Universität Wien, Stiege 10, 1. Stock statt.
Liebe Frauen, Mädchen, Lesben, Trans*,
Das Femref (Referat für feministische Politik) der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnen lädt herzlich zum dritten Frauen*brunch im neuen Semester ein.
Das gemütliche Zusammensitzen bei Kaffee, Kuchen und anderen leckeren Dingen (auch für Veganerinnen wird gesorgt sein) findet jeweils am letzten Sonntag im Monat (mit Ausnahme von Dezember) im UnabhängigenFrauenOrt (Berggasse 5/24 1090 Wien) statt. Für intellektuelle, anspruchsvolle und spannende Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Bei jedem Frauenbrunch-Termin gibt es rund ums Frühstücken eine ausgewählte Veranstaltung, z.B. Vorträge, Lesungen, Kurzfilme, Workshops, usw. usf.
Die nächsten Frauen*brunchtermine finden am Sonntag, den 31.1. und 28.2. ab 13.00 Uhr statt.
Diesmal gibt es einen Vortrag zum Thema
WITH ALL MEANS NECESSARY
Stefanie Wuschitz
Eine durch freie Software mehr und mehr vernetzte Zivilgesellschaft ermöglicht (mit nichts mehr, als einem demystifizierten Technikbegriff ausgestatteten) Individuen, Zugang zu neuen Produktions- und Interaktionsmitteln.
Ermutigt durch diese Veränderung drängen nun auch Hackerinnen, Aktivistinnen, Künstlerinnen in die vormalig männlich dominierte Open Source Bewegung. Als neue Lösungsansätze für alte Probleme setzen diese Frauen, im öffentlichen Raum bereits übliche Techniken wie RFID, GPS, Mobile Media, Bluetooth oder etwa Radiofrequenzen unterschiedlichen, unorthodoxen Formen ein.
Anhand von mehreren NGOs erforsche ich, wie Frauen sich interaktive Technologien angeeignet haben und wie sie den Zugang zu diesen Technologien wahrnehmen. In Elektronik Workshops für Künstlerinnen möchte ich die Ergebnisse in aktivistischen Praktiken umsetzen.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche in netter Gesellschaft, die gern auch bis in die späten Sonntagnachmittagsstunden hinein dauern dürfen.
j. & k.
Liebe Frauen, Mädchen, Lesben, Trans*,
Das Femref (Referat für feministische Politik) der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnen lädt herzlich zum zweiten Frauen*brunch im neuen Semester ein.
Das gemütliche Zusammensitzen bei Kaffee, Kuchen und anderen leckeren Dingen (auch für Veganerinnen wird gesorgt sein) findet jeweils am letzten Sonntag im Monat (mit Ausnahme von Dezember) im UnabhängigenFrauenOrt (Berggasse 5/24 1090 Wien) statt. Für intellektuelle, anspruchsvolle und spannende Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Bei jedem Frauenbrunch-Termin gibt es rund ums Frühstücken eine ausgewählte Veranstaltung, z.B. Vorträge, Lesungen, Kurzfilme, Workshops, usw. usf.
Die nächsten Frauen*brunchtermine finden am Sonntag, den 29.11., 20.12., 31.1. und 28.2. ab 11.00 Uhr statt.
Diesmal gibt es einen Vortrag zum Thema
„GEWALTIGE FRAGEN ÜBER TRANSPHOBIE“
Auch dieses Jahr findet am 25. November wieder der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Bei der Thematisierung von Gewalt und Geschlecht findet mittlerweile, neben Sexismus und Homophobie, die Kategorie Transphobie mehr oder weniger (strittige) Miterwähnung. Aus queer-feministischer Sicht ergibt sich der Ansatz Geschlechterdiversifikation und Heteronormativität aufzuzeigen, sowie dies in Verbindung zu sehen mit dem asymmetrischen Verhältnis des Geschlechterdualismus. Trotz Queer Studies und Co. gibt es über die spezifischen Ursachen, Wirkung und Formen von Gewalt gegen Trans*Menschen jedoch nach wie vor wenig zu erfahren.
Im Rahmen des Vortrags soll also einerseits versucht werden einen Überblick über mögliche Gründe und vielschichtigen Formen transphober Gewalt zu geben. Andererseits stellt sich die Frage, inwiefern es Anknüpfungspunkte, aber auch Unterschiede, zu misogyner und homohober Gewalt gibt und wie wir diese im Verhältnis zueinander begreifen können.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche in netter Gesellschaft, die gern auch bis in die späten Sonntagnachmittagsstunden hinein dauern dürfen.
j. & k.