Alle Quotenregelungen müssen auf 50:50 erhöht werden, da postuliertes Wollen und die sozialen Praxen immer noch auseinanderklaffen.
Eine diversity-gerechte Besetzung aller Gremien und Institutionen, da Maßnahmen auch oberhalb der „gläsernen Decke“ angesiedelt werden müssen.
Ein kritischer Diversity-Ansatz, der als Ziel hat verschiedenen Formen von Marginalisierung – die entlang der Machtachsen weiß, männlich, mittelständisch, heterosexuell verlaufen – entgegenzutreten. Diversity darf hierbei nicht zu einem weiteren Selektionsschritt im universitären Wettbewerb instrumentalisiert werden.
Eine unbefristete Professur für Gender Studies, sowie eine Berücksichtigung von Gender-Themen in den Lehrplänen aller Studienfächer, da die Relevanz der Kategorie Geschlecht innerhalb von Forschung und Lehre noch immer nicht etabliert ist.
Unbefristete Dienstverträge für das gesamte Hochschulpersonal, da besonders Frauen, und andere marginalisierte Gruppen, von prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffen sind bzw. benachteiligt werden. Es gibt keinen Grund, warum sich die Hochschulen nicht desselben Kündigungsrechts bedienen sollten, wie alle anderen Arbeitgeber_innen.
Ein diversity-gerechtes Gremium, welches die Mittel verwaltet, die den Gender Studies jährlich zur Verfügung stehen, da der Gesetzgeber momentan basisorientierte Ansätze feministisch- queerer Politik übergeht.
Die Aufhebung bzw. Angleichung der Dienstrechtsnovelle 2001, da diese dem EU Gender Mainstreaming Gebote der EU widerspricht.
Eine gleichstellungspolitische Angleichung der Fachhochschulen an das UG 2002, da die rechtlichen Rahmenbedingungen der Fachhochschulen, in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit, jenen der Universitäten hinterher hängen.
Mehr Programme zur Förderung von Frauen an den Hochschulen, da angesichts bestehender Ungleichheiten der abstrakte, rechtliche „Gleichheitsdiskurs“ nicht ausreicht, um Machtverhältnisse zu verändern.
Bei Fragen zum Thema Frauenpolitik und Genderangelegenheiten wende dich an das Referat für feministische Politik.