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Office for human rights and social politics

"Those born of illustrious fathers we respect and honour, whereas those who come from an undistinguished house we neither respect nor honour. In this we behave like barbarians towards one another . For by nature we all equal; both barbarians and Greeks have an entirely similar origin." (Antiphon the Sophist, Greek philosopher, 5th century BC)


Human rights and social politics are two very broad terms and encompass many aspects of everyday life which necessitate interesting and constant discussions. In order to do justice to the name of our office, we try to deal with as many topics beyond the scope of action of the other offices as possible, such as the support of the congress of solidary economy, the participation in the social forum 2008 etc.
Although violations of human rights in the tertiary education sector might seem unlikely to Austrian students, this view does not correspond to reality. There are still minorities who have to endure discrimination and the neglect of their particular needs. The Office for human rights and social politics has made it its business to reveal such injustice and to develop solutions for this problem.
 
Contact:

Maria Clar
Officer for human rights and social politics
01/ 310 88 80 - 46
maria.clar@oeh.ac.at


The main topics our office deals with are:
 
  • Social politics
  • Solidary economics and sustainability
  • Principle of equal treatment in education
  • Human rights

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Zweisprachiges ÖH-Logo

"Neue Kärntner Tageszeitung" vom 25. Jänner 2009


KLAGENFURT. Nach einem einstimmigen Beschluss der Universitätsvertretung wird das Logo der "Österreichischen Hochschülerschaft" (ÖH) in Zukunft zweisprachig. Die Mandatare sehen darin einen wichtigen Schritt, die zweite Kärntner Landessprache, Slowenisch, "sichtbar und akzeptiert" zu machen.

Daniel Wutti und Eva Wohlfarter vom gesellschaftspolitischen Referat der ÖH hoffen, dass dadurch mentale Barrieren abgebaut werden können. "In unseren Augen ist Zweisprachigkeit eine immense Bereicherung, die nicht verbannt und verleugnet, sondern betont gehört", sind die beiden Initiatoren einer Meinung.

TschetschenInnen - EuropäerInnen wie wir

Der Klagenfurter Verein ASPIS bietet in Kärnten mit dem Projekt "TschetschenInnen - EuropäerInnen wie wir" seit September 2009 Informationsveranstaltungen zum Thema Asylwerber an. Dieses Projekt wird vom EEF (Europäischer Flüchtlingsfonds) und dem BMI (Bundesministerium für Inneres) finanziert.

Seit 1994 ist die kleine Kaukasusrepublik Tschetschenien von Krieg und Gewalt beherrscht. Zwei Kriege haben das Land in die Steinzeit zurückgebombt. Das Tschetschenien der Gegenwart darf als Folterdiktatur bezeichnet werden, indem nicht nachlassende schwere Menschenrechtsverletzungen, wie willkürliche Hinrichtungen, verübt werden.

Seit vielen Jahren leben tschetschenische Flüchtlingsfamilien, denen die Flucht aus dem Nordkaukasus gelang, auch bei uns in Österreich. Das Wissen der Bevölkerung über tschetschenische Menschen ist sehr gering, in den letzten Jahren hat es Pauschalverurteilungen aller in Kärnten lebenden TschetschenInnen ("Tschetschenenfreies Kärnten") gegeben. Zuletzt wurden unschuldige tschetschenische Flüchtlingsfamilien mit falschen Anschuldigungen ("gewalttätiges Tschetschenen") aus Kärnten weggeschafft.

Ziel des Projektes "TschetschenInnen - EuropäerInnen wie wir" ist es vorhandene Vorurteile in der Bevölkerung abzubauen und durch umfassende Information die Angst vor dem "Fremden" zu nehmen. Begegnungen zwischen TschetschenInnen und KärntnerInnen sollen erleichtert und am Beispiel der tschetschenischen Flüchtlinge der Begriff Asyl erklärt werden.
 
Bis 31. 12. 2009 wird es in Kärnten zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Tschetschenien geben:
  • Vorträge zum Thema Tschetschenien (Überblick über die Geschichte und die tschetschenische Kultur, Krieg und Völkermord)
  • Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum "Feindbild Tschetschenen" (Sündenbock Asylwerber) und der Situation von AsylwerberInnen
  • Integrationsveranstaltungen im Rahmen von Kulturfesten
  • Workshops zu den Themen Tschetschenien und Krieg; Tschetschenische Kultur, Feindbild Tschetschenen; Trauma und Tschetschenen
  • kleine Fußballturniere mit Kärntnern und Tschetschenen
  • Informationsmaterial und Kopien von Publikationen werden bei den Veranstaltungen aufliegen
Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Schulen (Diskussions- und Informationsveranstaltungen für SchülerInnen/ Workshops für Lehrkräfte) und Gemeinden in Kärnten und an Menschen die in der Flüchtlingsbetreuung tätig sind (MitarbeiterInnen beim Flüchtlingsreferat und bei der Caritas, DolmetscherInnen, Betreiber von Flüchtlingspensionen und anderen BeraterInnen die an der Situation und Herkunft von TschetschenInnen Interesse haben).


Geleitet wird dieses Projekt von Mag. Siegfried Stupnig. Ehrenamtliche Mitarbeiter für die Organisation von einzelnen Veranstaltungen sind herzlich eingeladen bei diesem Projekt mitzutun.
 
 

Mensch, kennst du deine Rechte?

Die neue Menschenrechts-Broschüre ist da!
Hier gehts zum Download!

60. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Anlässlich des 60 Jahre Jubliläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte werden wir morgen am 10. Dezember 2008 zwischen 14 und 18 Uhr auf der Kärntnerstraße stehen und Luftballons und Postkarten austeilen. Wir möchte mit dieser Aktion ein Zeichen setzen - indem wir die Grundrechte eines jeden Menschen , die auf den Ballons und Karten abgedruckt sind, in alle Richtungen verbreiten. Wer möchte kann gerne vorbeikommen um sich zu informieren und mit uns ein wenig zu feiern.

70 Jahre Novemberprogrom

Vor rund 70 Jahren begann in der Nacht vom 9. auf den 10. November der Holocaust, die geplante Vernichtung der Juden und Jüdinnen durch die Nazis. Jüdische Geschäfte, Einrichtungen und Synagogen wurden zerstört und in Brand gesetzt. Allein in Österreich starben in dieser Nacht 30 jüdische Mitbürger und Mitbürgerinnen, tausende wurden verhaftet. Die Nationalsozialisten titulierten diese Nacht mit "Reichskristallnacht" und rechtfertigten sie als "den Ausbruch des spontanen Volkszorns".
Zahlreiche Veranstaltungen in Österreich erinnern an die systematische Missachtung der Menschenrechte im Dritten Reich. Unter anderem werden heute um 20.00 in der Steiermark alle Kirchenglocken für fünf Minuten läuten, um an die Gräueltaten der Nationalsozialisten und die Tatenlosigkeit vieler Menschen in dieser Nacht zu erinnern.
Wie mir Zeitzeugen berichteten, brannte auch hinter meinem Wohnhaus eine Synagoge und obwohl die Feuerwehr alarmiert wurde, kam sie nicht.

60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Unter dem Titel "Würde und Gerechtigkeit für uns alle" ("Dignity and justice for all of us") plant das Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf eine Kampagne, um deutlich zu machen, dass Menschenwürde und Gerechtigkeit nicht als Luxusartikel angesehen werden sollten.
Mehr dazu auf der Homepage des Hochkommissariats für Menschenrechte

Stellungnahme zum Entwurf eines Lebenspartnerschaftsgesetzes

Die Österreichische HochschülerInnenschaft begrüßt die prinzipielle Bemühung einer rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher PartnerInnenschaften. Allerdings ist die derzeitige Fassung des Gesetzesentwurfes von der ÖH nicht mittragbar. Die einfachste und auch bevorzugte Variante wäre nach wie vor die Öffnung der Ehe fiir gleichgeschlechtliche PartnerInnen. Wird ein eigene Rechtsinstitution eingefiihrt, so sollte diese jedenfalls fiir alle offen stehen und nicht auf gleichgeschlechtliche Menschen beschränkt werden, um nicht die Stigmatisierung homosexueller PartnerInnenschaften als "anders" aufrechtzuerhalten. Ist diese Vorgehensweise politisch nicht durchsetzbar, so ist zumindest die rechtliche Gleichstellung mit der Ehe Voraussetzung fiir unsere Zustimmung, alles andere wäre eine Fortfiihrung der derzeitigen Diskriminierung.
Zur vollständigen Stellungnahme...