Office for human rights and social politics
Human rights and social politics are two very broad terms and encompass many aspects of everyday life which necessitate interesting and constant discussions. In order to do justice to the name of our office, we try to deal with as many topics beyond the scope of action of the other offices as possible, such as the support of the congress of solidary economy, the participation in the social forum 2008 etc.
Although violations of human rights in the tertiary education sector might seem unlikely to Austrian students, this view does not correspond to reality. There are still minorities who have to endure discrimination and the neglect of their particular needs. The Office for human rights and social politics has made it its business to reveal such injustice and to develop solutions for this problem.
Contact:
The main topics our office deals with are:
Maria Clar
Officer for human rights and social politics
01/ 310 88 80 - 46
maria.clar@oeh.ac.at
- Social politics
- Solidary economics and sustainability
- Principle of equal treatment in education
- Human rights
Zweisprachiges ÖH-Logo
KLAGENFURT. Nach einem einstimmigen Beschluss der Universitätsvertretung wird das Logo der "Österreichischen Hochschülerschaft" (ÖH) in Zukunft zweisprachig. Die Mandatare sehen darin einen wichtigen Schritt, die zweite Kärntner Landessprache, Slowenisch, "sichtbar und akzeptiert" zu machen.
Daniel Wutti und Eva Wohlfarter vom gesellschaftspolitischen Referat der ÖH hoffen, dass dadurch mentale Barrieren abgebaut werden können. "In unseren Augen ist Zweisprachigkeit eine immense Bereicherung, die nicht verbannt und verleugnet, sondern betont gehört", sind die beiden Initiatoren einer Meinung.
TschetschenInnen - EuropäerInnen wie wir
Seit 1994 ist die kleine Kaukasusrepublik Tschetschenien von Krieg und Gewalt beherrscht. Zwei Kriege haben das Land in die Steinzeit zurückgebombt. Das Tschetschenien der Gegenwart darf als Folterdiktatur bezeichnet werden, indem nicht nachlassende schwere Menschenrechtsverletzungen, wie willkürliche Hinrichtungen, verübt werden.
Seit vielen Jahren leben tschetschenische Flüchtlingsfamilien, denen die Flucht aus dem Nordkaukasus gelang, auch bei uns in Österreich. Das Wissen der Bevölkerung über tschetschenische Menschen ist sehr gering, in den letzten Jahren hat es Pauschalverurteilungen aller in Kärnten lebenden TschetschenInnen ("Tschetschenenfreies Kärnten") gegeben. Zuletzt wurden unschuldige tschetschenische Flüchtlingsfamilien mit falschen Anschuldigungen ("gewalttätiges Tschetschenen") aus Kärnten weggeschafft.
Ziel des Projektes "TschetschenInnen - EuropäerInnen wie wir" ist es vorhandene Vorurteile in der Bevölkerung abzubauen und durch umfassende Information die Angst vor dem "Fremden" zu nehmen. Begegnungen zwischen TschetschenInnen und KärntnerInnen sollen erleichtert und am Beispiel der tschetschenischen Flüchtlinge der Begriff Asyl erklärt werden.
Bis 31. 12. 2009 wird es in Kärnten zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Tschetschenien geben:
- Vorträge zum Thema Tschetschenien (Überblick über die Geschichte und die tschetschenische Kultur, Krieg und Völkermord)
- Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum "Feindbild Tschetschenen" (Sündenbock Asylwerber) und der Situation von AsylwerberInnen
- Integrationsveranstaltungen im Rahmen von Kulturfesten
- Workshops zu den Themen Tschetschenien und Krieg; Tschetschenische Kultur, Feindbild Tschetschenen; Trauma und Tschetschenen
- kleine Fußballturniere mit Kärntnern und Tschetschenen
- Informationsmaterial und Kopien von Publikationen werden bei den Veranstaltungen aufliegen
Geleitet wird dieses Projekt von Mag. Siegfried Stupnig. Ehrenamtliche Mitarbeiter für die Organisation von einzelnen Veranstaltungen sind herzlich eingeladen bei diesem Projekt mitzutun.
Mensch, kennst du deine Rechte?
Hier gehts zum Download!
60. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
Anlässlich des 60 Jahre Jubliläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte werden wir morgen am 10. Dezember 2008 zwischen 14 und 18 Uhr auf der Kärntnerstraße stehen und Luftballons und Postkarten austeilen. Wir möchte mit dieser Aktion ein Zeichen setzen - indem wir die Grundrechte eines jeden Menschen , die auf den Ballons und Karten abgedruckt sind, in alle Richtungen verbreiten. Wer möchte kann gerne vorbeikommen um sich zu informieren und mit uns ein wenig zu feiern.
70 Jahre Novemberprogrom
Zahlreiche Veranstaltungen in Österreich erinnern an die systematische Missachtung der Menschenrechte im Dritten Reich. Unter anderem werden heute um 20.00 in der Steiermark alle Kirchenglocken für fünf Minuten läuten, um an die Gräueltaten der Nationalsozialisten und die Tatenlosigkeit vieler Menschen in dieser Nacht zu erinnern.
Wie mir Zeitzeugen berichteten, brannte auch hinter meinem Wohnhaus eine Synagoge und obwohl die Feuerwehr alarmiert wurde, kam sie nicht.
60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Mehr dazu auf der Homepage des Hochkommissariats für Menschenrechte
Stellungnahme zum Entwurf eines Lebenspartnerschaftsgesetzes
Zur vollständigen Stellungnahme...

