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FFU in Koroska: Call for Workshops

ffu_kaernten@gmx.at
Einladung für Workshopleiterinnen
 
Liebe interessierte Frauen,
 
von 21. 23. Mai 2010 findet in Klagenfurt die autonome Frauenfrühlingsuniversität (FFU10) statt.
 
Ziel der Frauenfrühlingsuniversität ist es einen Raum für Frauen und Transfrauen jedes Alters und jeder Herkunft zu schaffen, Wissen zu teilen, Diskriminierungen zu entdecken und (Frauen-)Bilder und Normen nicht als gegeben hinzunehmen sondern zu hinterfragen. Besonders wichtig ist es, einen gemeinschaftlichen autonomen Frauenraum zu schaffen für Bildung, Vernetzung, Empowerment von Frauen und Frauenanliegen und somit auch Gesellschaftspolitik unabhängig von Parteien, Religionen und anderen Verbänden zu machen. Frauen verschiedener Kulturen, Generationen und sozialer Hintergründe können hier voneinander und miteinander lernen, breite Netzwerke aufbauen, neue Projekte ersinnen und somit selbst aktiv werden für eine gerechtere Gesellschaft.
 
Die FFU das ist ein Ort des Austausches, der Geschichte und Geschichten, der Bildung, der Emanzipation und noch vieles mehr. Die FFU ist ein Projekt, das Frauen generationsübergreifend zusammenbringt, wo über Erfahrungen gesprochen, Politik diskutiert, Hergebrachtes und Eingefahrenes kritisiert, aber auch gemeinsam gefeiert, lustvoll gelebt wird. (Salzburger Folder zur FFU)
 
Dementsprechend suchen wir Referentinnen, die zu den Themenachsen
Frauen Wege Utopien
einen Workshop halten.
 
Wir haben dabei an Sie gedacht und möchten Sie hiermit herzlich einladen in Form eines Workshops mitzuwirken. Bis zum jetzigen Zeitpunkt können wir leider noch keine Auskünfte über mögliche Honorare geben. Fahrtkosten und Unterkunft werden natürlich zur Gänze ersetzt. Um den Zugang zur FFU auch für Mütter zu ermöglichen, wird Kinderbetreuung angeboten werden.
 
Falls Sie Interesse haben, finden Sie Informationen über das Projekt FFU unter http://ffuni.blogsport.de/. (ffu_kaernten@gmx.at)  Für Vorschläge und Anregungen sind wir dankbar.
 Über Ihre Rückmeldung würden wir uns freuen. (ffu_kaernten@gmx.at)
 
Mit freundlichen Grüßen
 
das Orga-Kollektiv FFU Klagenfurt

Vortrag und Lesekreis: Andrea Trumann

Der bereits angekündigte Lesekreis und Vortrag zu Andrea Trumann ist 
nun fertig geplant.

Alle infos findet ihr unter fem-revisited.blogspot.com

Die Anmeldung für den Workshop mit Andrea Trumann zu materialistischer
feministischer Kritik beginnt am 8.März unter der Adresse
fem-revisited@oeh.univie.ac.at

Die Readerin mit den Lesekreis Texten liegt in der Allgemeinen Beratung
der ÖH Uni Wien gratis auf.

Hier der Bewerbungstext zum weiterleiten, wir freuen uns zudem über
eine Verlinkung auf den Blog mit angehängtem Banner auf diversen
Homepages!

Auf den Veranstaltungen sind all genders welcome!

Andrea Trumann, die zahlreiche Beiträge zu feministischer
Theorie publiziert hat, beschäftigt sich im Berliner AK Wissenskritik
mit Bevölkerungspolitik, Naturbegriffen und Gentechnologie.

„Feminism revisited“ stellt ihr Buch vor und will mit Andrea Trumanns
feministischer Kritik an Frauenbewegungen eine Grundlage für eine in
Wien wenig rezipierte feministische Theorie liefern.

Ihr Vortrag präsentiert ihr bereits 2002 erschienenes Buch „Feministische
Theorie – Frauenbewegungen und weibliche Subjektbildung im
Spätkapitalismus“. Hier liefert Trumann nicht nur einen profunden
Überblick über Frauenbewegungen vom Kampf um
das Wahlrecht für Frauen über das Recht auf Schwangerschaftsabbruch
bis zum Zeitalter der Reproduktionsmedizin und feministischer
Theoriebildung, von Helke Sanders Tomatenwurfrede,
Simone de Beauvoir bis zu Judith Butler. Sie unterzieht die
Frauenbewegungen
auch einer kritischen Analyse in Bezug auf deren
Herrschafts- und Kapitalismuskritik. Denn, so eine ihrer zentralen
Thesen: Auch wenn die Frauenbewegungen ein noch so kritisches
Potential gehabt haben, viele von ihnen hätten trotzdem den herrschenden
Verhältnissen in die Hände gespielt und diese optimiert.
Das Patriarchat wirkt im Spätkapitalismus – auch wenn es im alten
Sinn der patriarchalen Großfamilie kaum noch existiert –
individualisierend
als subjektlose Herrschaft. Frauen, ehemals nur aufs
„Private“ beschränkt, fungieren heute nicht nur als
Arbeitskraftbehälter
sondern sind zusätzlich einer rigiden Selbstdisziplinierung
unterworfen.
In den Lesekreisen von „Feminism revisited“ geht es darum, sich
fundiert mit der Theorie hinter Trumanns Thesen auseinanderzusetzen.
Unter dem Titel „Dialektik der Unterwerfung“ spannt sich
der Bogen von Hegel, Marx, Horkheimer und Adorno zu Foucault
und Judith Butler. In der
letzten Lesekreis-Einheit beschäftigt sich die Reihe mit einigen Texten
von Trumann selbst: Hier wird es um das bürgerliche Subjekt
und sein „Anderes“, Trumanns Kritik am Popfeminismus und um
ihre kritische Auseinandersetzung mit Frauenbewegungen gehen.
Zusätzlich gibt es kurze Input-Referate, die einen leichteren Einstieg
ins Thema ermöglichen sollen.

Der abschließende Workshop mit der Autorin soll sich der Frage
nach einer materialistischen feministischen Kritik widmen.
Achtung: Hier gilt eine beschränkte TeilnehmerInnenzahl von 20
Personen, TeilnehmerInnen der Lesekreise werden bevorzugt aufgenommen.

Die Readerin mit den Texten für den Lesekreis liegt in der Allgemeinen
Beratung der ÖH Uni Wien, Uni Campus Hof 1, gratis auf.
Anmeldung für Lesekreise, Workshop und weitere Infos ab 8.3. unter
www.fem-revisited@oeh.univie.ac.at


Lesekreisreihe: „Dialektik der Unterwerfung“
13.3. 2010 – 1. Lesekreis 16:00-19:00 Frauencafé
Becker-Schmidt, Klinger, Hegel, Marx, Horkheimer und Adorno sollen die
Grundlage bilden
– wir beschäftigen uns mit ihren Texten zu Familie, Marx’
„Judenfrage“
sowie einem Kapitel der Dialektik der Aufklärung – Natur,
Vernunft, Naturbeherrschung und dem bürgerlichen Hass auf das
„Schwache“.
mit Input

20.3.2010 – 2. Lesekreis 16:00-19:00 Rosa Lila Villa
Foucault, Butler und Weiningers Texte über Identifizierung und
Annahme des Geschlechts, das „Weib und die Menschheit“ sowie
Auszüge aus „Sexualität und Wahrheit“ sowie die Kritik an
ihnen.
Input von Katharina Krcal

26.3.2010 – 3. Lesekreis 16:00-18:00 Rosa Lila Villa
Mit den Texten von Trumann selbst soll der Vortrag zu ihrem Buch
am selben Abend vorbereitet werden.

26.3. – Vortrag „Feminism revisited“ 19:30 Uni Wien
„Feministische Theorie. Frauenbewegungen und weibliche Subjektbildung
im Spätkapitalismus“. Andrea Trumann stellt ihr 2002
in der Reihe theorie.org veröffentlichtes Buch vor.

27.3.2010 – Workshop „Materialistischer Feminismus“
Mit Andrea Trumann
10:00-18:00 in der Grünen Bildungswerkstatt Wien
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, Anmeldung ab 8.3.2010
Alle Informationen unter www.fem-revisited.blogspot.com

27.3.2010 – Aftershowparty extra.ordinär im Klub X, Theater
Petersplatz 1, 1010 wien, ab 22.00


18.01.2010, - 18:30 Uhr Österreichische Frauen im Widerstand

Im Rahmen der Seminarreihe
biografiA - Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung

Koordination:
Ilse Korotin

Projektpräsentation

Christine Kanzler / Ilse Korotin / Karin Nusko
Österreichische Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Eine biografische Datenbank

Zielsetzung des thematischen Modulprojekts von biografiA - datenbank und lexikon österreichischer frauen war eine möglichst umfassende biografische Dokumentation jener Frauen, die im Zeitraum von 1938 bis 1945 Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur geleistet haben, sei es in politisch organisierter Form oder auf individueller Basis.

Im Rahmen des Projekts, gefördert aus Mitteln des Zukunftsfonds der Republik Österreich, des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus sowie der Länder Tirol und Salzburg, wurden in der Datenbank mehr als 3000 Frauen erfasst. Erläutert werden die inhaltlichen Voraussetzungen des Vorhabens, das methodische Vorgehen, die damit verbundenen Problemstellungen und diskutieren Resultate und Perspektiven. Ausgewählte Biografien sollen die Arbeit am Projekt veranschaulichen.
Zeit:
Montag,
18. 1. 2010,
18.30 Uhr

Ort:
Institut für
Wissenschaft
und Kunst,
Bergg. 17,
1090 Wien


Film: verliebt, verzopft, verwegen.

Geschichten lesbischer (Un-)Sichtbarkeit im Wien der 50er und 60er Jahre

Österreich 2009, 64min, Farbe und S/W
Ein Film von Katharina Lampert und Cordula Thym
Mit Rosmarin Frauendorfer, Ursula Hacker, Birgit Meinhard-Schiebel
Ein Tabu.
Eine historische und visuelle Leerstelle.
Eine queere Doku aus Österreich(!).

Ganz schön grau und verzopft war die Bundeshauptstadt anno dazumal. Die Szene war – sofern es sie überhaupt gab – schwul. Besonders einladend wirkte der sogenannte ‚Sub’ jedoch nicht: Im Falle der (nicht seltenen) Polizeirazzien mussten Lesben und Schwule schön gesittet an den Tischen sitzen – ganz ‚normal‘ und ‚unauffällig‘. Lesbisches Leben fand im Privaten, Verborgenen statt. Bilder davon gibt es, im Gegensatz zu anderen Ländern, in Österreich nur sehr wenige. Diese visuelle Leerstelle existiert – mit einer Unterbrechung in den gut dokumentierten 1970er Jahren, in denen die Lesbenbewegung politisch wie medial durchaus präsent war – im Grunde bis heute. Obwohl „Lesben immer und überall sind“. mehr

Vortragsreihe: Flintenweiber und Emanzen?

Frauen im auch bewaffneten Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus in Europa.
05.11.2009 18:30 — 10.12.2009 20:30
Vortragsreihe von Univ.-Doz.in Dr.in Brigitte Bailer-Galanda
Ort: 1010 Wien, Salvatorgasse 7 (Eingang zur Ausstellung befindet sich im Hof!)
Anmeldung und Bezahlung im Jüdischen Institut: 01/216 19 62
HV612       Donnerstag   5./ 19. Nov./ 3./ 10. Dez.   18.30 Uhr     € 6,-    AK-WienKoordination:   Univ.-Doz.in Dr.in Brigitte Bailer-GalandaIn Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) Eine „Kurt-Schmid-Initiative“*Flintenweiber und Emanzen? Frauen im auch bewaffneten Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus in Europa. Frauen haben sich in vielfältigen Zusammenhängen und Formen aktiv demaufkommenden Faschismus und später dem nationalsozialistischen Regime widersetzt: auf der Seite des republikanischen Spanien im Spanischen Bürgerkrieg, ebenso wie als Mitkämpferinnen, aber auch Unterstützerinnen im Kampf der slowenischen PartisanInnen oder in der antinationalsozialistischen Informationsarbeit im besetzten Europa. Sie alle sowie auch die Frauen im organisierten politischen Widerstand in Österreich standen mit großem Mut für ihre politischen Überzeugungen ein. Damit können sie auch Vorbild in den heutigen Auseinandersetzungen mit rassistischen und menschenverachtenden Ideologien und Bestrebungen sein.
mehr Infos

Call: Tricky Women 2010

CALL: TRICKY WOMEN 2010, bis 30.10.09

www.trickywomen.at

Für Tricky Women 2010 (4.--8. März): Ab sofort können wieder animierte
Kurzfilme von Frauen aus den Jahren 2008 und 2009 eingereicht werden.

Tricky Women ist das erste und einzige Animationsfilmfestival, das sich
speziell dem Trickfilmschaffen von Frauen widmet. Es findet seit 2001 in
Wien statt.
Preise: Tricky Women Preis der Stadt Wien dotiert mit 4.000,- Euro
Synchro Film & Video Materialpreis im Wert von € 1.500,-
Hubert Sielecki Preis dotiert mit € 500,- für einen österreichischen
Animationsfilm
(ausgenommen Studentinnen des Studios für experimentellen
Animationsfilm, Wien)
Publikumspreis
Die Preise bzw. Preisgelder gehen an die Regisseurinnen der Filme.

Einreichformular:
www.trickywomen.at/fileadmin/tri ... lar_dt.pdf

29.10 Präsentation der Studie zur Erwerbstätigkeit lesbischer Frauen in Österreich - "Lesben am Werk"

die Queer Business Women laden ein zum Event auf's Schiff am Donaukanal zur:

Präsentation der Studie zur Erwerbstätigkeit lesbischer Frauen in
Österreich - "Lesben am Werk"

Termin: 29.10.2009
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn der Präsentation: 19:30 Uhr

Anschließend Möglichkeit zum Vernetzen mit Musik und Fingerfood-Buffet
Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Wir bitten um *Anmeldung unter*: netzwerk@queer-business-women.at
*Nicht per Reply auf diese Nachricht antworten*

Ort: Event-Schiff BUHO VERDE, Am Ufer unter der Salztorbrücke, Ufer
1.Bezirk, Kai-Seite

Mit besten Grüßen,
DI Anita Posch

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*Queer Business Women*
Vorstandsfrau und Web Kommunikation
mail: anita.posch@queer-business-women.at
http://www.queer-business-women.at
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Follow us on Twitter
http://twitter.com/qbw
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6.+7.11. Nur Heim, Herd und Mutterkreuz? Frauen im Nationalsozialismus

Freitag, 6.11. – Samstag, 7.11.09
Symposium des Frauenforums Salzkammergut in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Gleichstellung und Gender Studies an der Universität Mozarteum

Veranstaltungsort:  Zeitgeschichtemuseum Ebensee

Das Frauenforum Salzkammergut nimmt seit einigen Jahren das Datum der sich jährenden Novemberpogrome zum Anlass, um die Rolle der Frauen in der Zeit des Nationalsozialismus zu beleuchten.
Unter dem Titel „Nur Heim, Herd und Mutterkreuz?“ werden wir uns dieses Jahr dem weiten Feld Frauen im National-sozialismus aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Es sollen die unterschiedlichen Positionen von Frauen und deren Aktivitätsradien beleuchtet und Frauen als handelnde und erlebende Personen der Geschichte aufgezeigt und so der vorherrschende Diskurs, der Frauen hauptsächlich in der Opferrolle sieht, aufgebrochen werden.
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