F_L_I_T_Flat geräumt!
Mit dem Audimax wurde Montagfrüh auch der feministische Raum F_L_I_T_Flat geräumt. Am Beispiel dieser Räumung zeigt sich, dass die Argumentation des Rektors bezüglich „massiv verschärfter Sicherheitslage“ nicht haltbar ist, wurde der Raum doch geräumt, ohne dass es dort Zwischenfälle oder Sicherheitsprobleme gegeben hätte. Auf das nach dem Queer-feministischen Wochenende in der F_L_I_T_Flat gelagerte Bühnen- und Veranstaltungsequipment wurde den Aktivist_innen vom Raum- und Ressourcenmanagement nach der Räumung ebenso der Zugriff verweigert wie auf die nach ihren Angaben unbedingt erforderlichen persönlichen Sachen einer 17-jährigen Migrantin in prekärer sozialer Lage, die den Raum immer wieder aufgesucht hat und die seit der Räumung verschollen ist.
Telefonisch wurden im Anschluss an die Räumung wahlweise widersprüchliche Auskünfte über die weitere Handhabung der im Raum eingeschlossenen Ressourcen erteilt, die Auskunft verweigert, das Telefon aufgelegt oder die Anrufer_innen in eine Kaskade sich für unzuständig erklärender Stellen geschickt. Aus welchen Motiven so mit Aktivist_innen umgegangen wird, die sich sowohl für bildungspolitische als auch für allgemeinpolitische und humanitäre Anliegen sichtbar und wirksam eingesetzt haben, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Wir haben in den letzten Wochen die Notwendigkeit eines Raumes wie der F_L_I_T_Flat in einem zentralen Bereich der Universität erfahren und werden als Konsequenz der Räumung vehement für einen derartigen Raum eintreten.
Bericht auf diestandard.at zur Räumung:
diestandard.at/1259282368746/Audimax-Raeumung-Ein-Kammerl-im-alten-AKH-ist-uns-zuwendig
wirsindlaut.wordpress.com/2009/12/22/f_l_i_t_flat-geraumt/
"Ein Kammerl im alten AKH ist uns zuwendig"
21. Dezember 2009, 11:57
*
Auch der "Frauen-Lesben-Inter-Trans-Raum" musste weichen: Die Besetzerinnen sorgen sich um ihre Schützlinge und die eingeschlossene Infrastruktur
Von der Räumung des Audimax an der Hauptuniversität in Wien ist auch der Frauen-Lesben-Inter-Trans-Raum ("F_L_I_T-Flat") betroffen, der zu Beginn der Uni-Besetzungen als Reflexions- und Schutzraum für Frauen eingerichtet wurde (dieStandard.at berichtete). Extrem sauer auf die Aktion der Unileitung reagieren die Aktivistinnen, die von den Behörden in den frühen Morgenstunden überrascht wurden. "Wir durften nur unsere persönlichen Sachen mitnehmen aber nichts von der Infrastruktur", so Iris. Die Information, wann die Besetzerinnen das Gebäude wieder betreten dürfen, wurde ihnen verweigert. Mit dem Geschichtsinstitut, dem der Raum gehörte, war vereinbart worden, den Raum am 28.12. zu räumen.
Eingeschlossen
Eingeschlossen ist jetzt das Veranstaltungsequipment, das am vergangenen Wochenende für die queer-feministischen Tage herangeschafft wurde und von den feministischen Besetzerinnen organisiert worden war. Große Sorgen bereitet den Besetzerinnen auch der Verbleib der Frauen, die den Raum in den vergangenen Wochen als Wohn- und Schutzraum verwendet hatten. "Wir haben uns in der letzten Zeit zum Beispiel sehr intensiv um eine 17-jährige Migrantin gekümmert, die offenbar von Zwangsprostitution betroffen war", so Angelika. Der Kontakt mit dem Mädchen sei derzeit abgebrochen und die persönlichen Sachen des Mädchens in den Uni-Räumen eingeschlossen.
Überhaupt habe sich der Frauen-Lesben-Transraum viel um Wohnungslose und Sozialfälle aller Art gekümmert. "Man hat gemerkt, wie gut den Leuten - Aktivistinnen wie Betreuten - dieser offene Raum tut und welche persönlichen Entwicklungspotentiale in solchen Projekten liegen", so Angelika.
"Sicherheitsrisiko"
Was das vielbeschworene "Sicherheitsrisiko" im Audimax betrifft, so betonen die Aktivistinnen, dass sich Frauen im Audimax zu jeder Tages- und Nachtzeit frei und ohne Angst bewegen konnten. Ein paar schlafende Sandler ergeben noch kein Sicherheitsrisiko für Frauen, sind die Ex-Besetzerinnen überzeugt.
Wie es nun weitergeht mit der queer-feministischen Besetzung wird sich in den nächsten Stunden und Tagen zeigen. Die Aktivistinnen fordern einen neuen Raum für ihr Projekt, das auch einen sehr hohen sozialen Anspruch hat. Getragen wird ihre Forderung auch von weiten Teilen der Uni-Lehrenden, vor allem des weiblichen Mittelbaus, wie Angelika betont. Angesagt sei eine breite Offensive zum Empowerment von Frauen, Lesben und Transpersonen an den Universitäten, "nicht irgendein Kammerl im Alten AKH", betonen die Aktivistinnen abschließend. (freu, dieStandard.at, 21.12.2009)
Neuer Blog des F_L_I_T
Der Raum.
Dieser Raum dient als Vernetzungs-, Rückzugs-, Diskussions-, Schlaf-, und Freiraum für Frauen_Lesben_Inter_Trans_ Personen. Hier wird über Antisexismus, feministische Grundbegriffe und andere relevante Themen diskutiert und Aktionen werden geplant. Für jegliche andere kreative Ideen steht der Raum unter Anderem auch offen.
Für Fragen über den Webblog, E-Mail an:
wirsindlaut.wordpress@gmx.at
Für (An)Fragen an den Raum, E-Mail an:
frauen_lesben_inter_trans_raum@fsinf.at
(diese E-Mail Adresse dient auch als Verteilerin, möchtest du auch eingetragen werden, sende eine E-Mail mit dem Betreff „Subscribe“, oder komm’ persönlich bei uns vorbei!)
Programm: Queer-feministisches Wochenende
Audimax der Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1
14:00-16:00 Karin Hügel: Queere Lesarten der Hebräischen Bibel
16:00-20:00 Aufbau & Soundcheck. Parallel dazu: Musizieren mit Obdachlosen
im Audimax (angekündigt).
20:00 SPOENK live
21:00 Marlene Pfiel live
22:00 DJ Secret Heart
00:00 DJ Frl.Potmesil
F_L_I_T_Flat, Universität Wien, Stiege 10, 1. Stock
11:00-13:00 Johnny: Informatik & Geschlecht
13:30-15:00 Stefanie Wöhl: Input & Workshop Queer-Feminismus.
15:00-17:00 To be announced.
20:00 Queere Jam Session. Frauen_Lesben_Inter_Trans_ welcome! Open end!
Sonntag, 20.12.2009
Audimax der Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1
13:00-16:00 Madlen Abdallah / Iris Hajicsek: Antisexistische
Selbstuntersuchung
16:00-20:00 Aufbau & Soundcheck.
20:00 Karin Depp live.
20:45 Plaided live.
21:15 Chra live.
22:00 Norah Noizzze & Band live.
23:00 A.J. Shanti live.
00:00 DJ Misstina
F_L_I_T_Flat, Universität Wien, Stiege 10, 1. Stock
13:00-16:00 Stefanie Wuschitz: WITH ALL MEANS NECESSARY,
Frauen_Lesben_Inter_trans_ welcome!
16:00-18:00 Johnny: Technik & Geschlecht
18:00-21:00 To be announced.
21:00 Input & Workshop „Let’s talk about“.Frauen_Lesben_Inter_trans_
welcome! Open end!
Montag, 21.12.2009
F_L_I_T_Flat, Universität Wien, Stiege 10, 1. Stock
20:00 Abschlussplenum. Frauen_Lesben_Inter_Trans_ welcome!
Anschließend Acoustic Set von A.J. Shanti oder ersatzweise Filmscreening.
19.-20.12. Queer Fem Wochenende
Am 19. und 20.12. findet im Rahmen der Audimax-Besetzung ein
queer-feministisches Wochenende statt. Mit Vorträgen, Diskussionen,
Workshops, Konzerten ...
... und da das Konzept ein offenes ist, gibt es jetzt den Aufruf an alle, die
sich vorstellen können, sich mit einem Workshop, Vortrag, etc. daran zu
beteiligen, dies zu tun, und das bedeutet: sich so bald wie möglich
- bei mir - zu melden. Honorar wird es leider keines geben, aber den
Freiraum, selbst zu gestalten, unser Möglichstes an Unterstützung und
auch einen etwas anderen Rahmen als sonst bei solchen Veranstaltungen.
Wer also einen Beitrag anbieten möchte: ==> Mail an
Iris Hajicsek <iris.hajicsek@univie.ac.at>
Liebe Grüße,
Irizzz
Solidarität mit dem Flitr!
unsereuni.at/wiki/index.php/Frauen_Lesben_Inter_Trans_AG
Forderungskatalog für eine antisexistische Praxis auf der Uni und überall sonst.
wurde am 30. Oktober am Plenum eingebracht.- Reißverschlusssystem bei der RednerInnenliste
-> wenn 2 Männer auf der Liste dann Frauen dazwischen geschoben, bei zwei Frauen aber kein Mann eingeschoben
- Keine Verbalabstimmungen sondern Handzeichen
-> mit eindeutiger Mehrheit angenommen, keine Gegenstimmen, einige Enthaltungen
- Geschlechter- sensible Sprache
- Geschlechter- sensible Visualisierung
-> mit eindeutiger Mehrheit angenommen, keine Gegenstimmen, einige Enthaltungen
- Bei Ausgrenzenden Äußerungen- z.B.: Homophobie, Sexismus, Rassismus, usw.- wird das Mirophon abgestellt
- Ausschluss von Menschen aus Plena, Agrus, usw.- aufgrund von diskriminierenden, sexistischen, homophoben, rassistischen Übergriffen, ob verbal, tätlich oder auf andere Weise
Aufgrund von zeitlichem Mangel nicht abgestimmt:
- Definitionsmacht liegt bei den Betroffenen
- Um Missbrauch zu vermeiden kann die strukturell diskriminierte Gruppe aus der die Betroffenen stammen beim Entscheidungsprozess mit ein bezogen werden
- Erstredende vor Zweitredende
Stellungnahme der Lehrenden und Forschenden
Die letzten Wochen haben gezeigt, dass Heterosexismus und Homophobie als gesellschaftliche Probleme vor den Uni-Besetzungen nicht Halt machen und auch dort teilweise verharmlost werden. Die Lehrenden und Forschenden verurteilen die im Rahmen der Besetzungen stattgefundenen heterosexistischen Wortmeldungen und Formen sexualisierter Gewalt gegen Frauen (sexistische Redebeiträge in den Plena, sexistische Angriffe gegen Frauen und sexuelle Übergriffe in den Schlafsälen?).
In einer kritisch-emanzipatorischen Protestbewegung dürfen Heterosexismus
und Homophobie unter Studierenden sowie auch unter Lehrenden und Forschenden keinen Platz finden; Raum muss es hingegen dafür geben, Sexismus auf allen Ebenen zu thematisieren und kompromisslos zu bekämpfen. Die teilweise antifeministischen Tendenzen und Reaktionen auf die Kritik an Sexismus (Diskreditieren antisexistischer Beiträge, Lachen, wenn sexistische Übergriffe thematisiert werden) sind alarmierend. Unsere besondere Unterstützung gilt daher der Frauen Lesben Inter Trans AG<http://unsereuni.at/wiki/index.php/Frauen_Lesben_Inter_Trans_AG>
und all jenen AGs, Gruppen und Personen, die antisexistische und anti-diskriminatorische Arbeit im Rahmen der Besetzungen leisten.
Die Lehrenden und Forschenden unterstützen eine tiefgehende inhaltliche
Auseinandersetzung mit Heterosexismus und Homophobie im Rahmen der
Besetzungen. Wir fordern alle auf, sich daran zu beteiligen, die (besetzte)
Universität als einen antisexistischen Raum zu gestalten!
Wien, 25.11.2009
Versammlung Lehrender und Forschender österreichischer Hochschulen und
Universitäten
FrauenLesbenTrans*Raum besetzt!
Am Donnerstag, d. 29.10., 17:00 Uhr findet die erste SchwuleTrans*-Vollversammlung an der Uni Wien statt. Treffpunkt ist das HomoBiTrans*-Referat in der ÖH-Universitätsvertretung im Hof 1 des Alten AKH/Campus. Von dort geht es dann zum eigentlichen Versammlungsraum. Wenn du schon weißt, dass du später kommst, schreib bitte ein Mail, damit wir dich informieren können, wo das Treffen stattstattfindet.
8.10. Konzerte im Flit!
Aus Anlass der Besetzung des feministischen Raums an der Universität Wien
gibt es am Ende des Reflektionstags am Sonntag ein Doppelkonzert in der sogenannten FLIT-Flat. Sehr spontan und improvisiert und daher lebendig - wir freuen unsauf euren Besuch!
Die Details:Sonntag, 8.11.2009, 21:00 @ FLIT-Flat (Frauen_Lesben_Inter_Trans Raum =ehemaliger Seminarraum 1 der Geschichte, Stiege 10, 1. Stock, UniversitätWien,ehemaliger Dr.Karl Lueger-Ring / zukünftiger Elise Richter-Ring 1 ;-) )
Konzert:
Chra & Norah Noizzze women_lesbians_intersexuals_transgenders* welcome*http://www.myspace.com/chraxtlchra is the Alter Ego of Christina Nemec.
After a long period of experiments inlow frequencies and noise-effects, chra starts to work on clubbeats . chraplays with sinuswaves – created through shareware soundeffects - processedthrough taperecorder and analogue and digital tools: logic, ableton live,4-track-machine, sampler, …....A roadmovie without picture. Main topics: landscapes, territories, silence,extraordinary and extreme situations, challenge.....
Christina Nemec is a student, author, DJ, musicaddict and doing radio- andtv-shows in vienna, ....bandmember with: SV DAMENKRAFT. ....April 09 - Performance: THE GUN IS STILL LOADED with Lydia Lunch and MiaZabelka. ....*Norah Noizzze does the proto punk of 2013 and delivers it to you today. Since2007 she explores Independent Pop and Noise Rock, just to mix it to somethingnew. Songs about Sitting in Hetero Bars, MasturBate's Motels, Orgasmotrons, Notour Life, Obsessions and Volcanos. Bass guitar, E-guitar, heavy distortions,rhythm machines and an energetic voice are the stuff her solo stage appearancesare made of!*
Technically supported by FRAUENCAFÉ WIEN (yes, this is what feministnetworking should be like!)
Sexismus angreifen!
Beispiele gefällig?
- „Ausziehen“, „Schleich dich du Hure“, Buh – Rufe aus dem Plenum während (antisexistische) Redebeiträgen von Frauen
- Sexistische Wortmeldungen am Mikrophon während und nach dem Plenum
- Nackte Männerkörper und Schwänze auf der Bühne
- Sexistische Wortmeldungen im Chat während dem Livestream
- Sexistische Angriffe gegen Frauen: „Ihr seid sogar zu schiach um euch zu missbrauchen“
- Sexisten auf der Bühne, bei Reden, als Musiker
- Sexuelle Übergriffe im Schlafsaal
- Sprüche zur sexuellen Verfügbarkeit von Frauen während der Besetzung, in Foren, im Chat,…zb.: „Ich habe gehört es gibt hier ein Puff“
- Vortragende am Podium sind ausschließlich männlich (Quote fordern aber selbst nicht einhalten??)
Solche Vorfälle zu verhindern ist in unser aller Verantwortung!
Sexistische Übergriffe und Situationen sind Teil eines Gesellschaftssystems, in dem wir alle leben. Das es zu solchen auch während dieser Besetzung kommen kann, ist unser aller Problem! Solange es hier ein allgemeines Desinteresse für antisexistische Themen gibt, solange Menschen nicht eingreifen, wenn sexistische Aussagen getätigt werden und Übergriffe geschehen, wird hier der gesellschaftliche Normalzustand reproduziert!
Frauen und Männer, denen ein antisexistischer Raum wichtig ist, finden
diesen Zustand unerträglich und können oder wollen sich daher nicht, mehr
oder nur teilweise an der Besetzung beteiligen.
Viele Frauen fühlen sich vor allem in der Nacht unwohl und empfinden den
„Freiraum Uni“ nicht als ausreichenden Schutzraum vor sexuellen
Übergriffen. Sexistischer Umgang ist Ausschlussmechanismus! Eine breite Protestbewegung wird damit unmöglich!
Daher fordern wir alle BesetzerInnen auf, sich am Aufbau und Erhalt eines
antisexistischen Raumes „Universität“ zu beteiligen.
Wir fordern:
- Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen am Podium!
- Starkes Eingreifen von Allen bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
- Keine Diskussionen mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
- Mindestens 50% Frauen bei Vorträgen, auf Podien, bei Diskussionsbeiträgen,…!
- Mindestens 50% der Redezeit am Podium/ im Plenum für Frauen
- Respektvoller Umgang miteinander!
- Ein Frauenraum als Rückzugsraum, Schlafraum, Diskussionsraum,…
- Geschlechtersensible Sprache bei Plakaten, Aushängen, Aussendungen,…
Eine freie Uni für Alle heißt vor allem auch einen Freiraum zu schaffen in
dem Sexismus, Transphobie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus,… KEINEN Platz haben!
Aufruf zum FrauenLesbenTransBlock auf der Bildungsdemo
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN. FEMINISTINNEN VERBÜNDET EUCH!
1.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenblock
2.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenTransblock
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1.)Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenblock auf der Bildungsdemo „Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne“
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN_
FRAUEN WEHRT EUCH, GREIFT EIN, HAUT DEN TYPEN EINE REIN, SONST WIRD ES NIEMALS UNSRE UNI SEIN!!!
Wir beteiligen uns als feministische FrauenLesben als eigener FrauenLesbenblock an den Bildungsprotesten und rufen alle Frauen dazu auf sich uns anzuschließen! Durch unsere Demoteilnahme wollen wir feministische Inhalte und antisexistische Praxis innerhalb der studentischen Protestbewegung sichtbar machen und erkämpfen. Da leider linke Strukturen nicht frei von Sexismen sind und es die letzten Tage innerhalb der Audimaxbesetzung zu mehreren sexuellen Übergriffen und Vorfällen gegen Frauen gekommen ist finden wir eine eigenständige FrauenLesbenorganisierung innerhalb der StudentInnenproteste notwendig.
Es kann nicht sein, dass die Thematisierung von sexistische Angriffen gegen Frauen als Fußnote abgehandelt wird_ wir fordern eine ernsthafte inhaltliche und praktische Auseinandersetzung auf den Plenas, in den Workshops, im Alltag innerhalb der studentischen Protestbewegung und allgemein in linken/ emanzipatorischen Strukturen!
Solange sich Frauen hier, besonders in der Nacht, unwohl und unsicher fühlen aus Angst vor sexuellen Übergriffen, kann absolut nicht von einer emanzipatorischen Bewegung gesprochen werden. Auch wird dadurch die Ausweitung einer breiten Protestbewegung unmöglich!
Solange es hier ein allgemeines Desinteresse für antisexistische Themen gibt, solange Menschen nicht eingreifen, wenn sexistische Aussagen getätigt werden und Übergriffe geschehen, wird hier der gesellschaftliche Normalzustand reproduziert!
Wir wollen eine emanzipatorische Bewegung (auf der Uni), daher meinen wir, dass es nicht ausreicht nur bildungsspezifische Forderungen zu formulieren, sondern die Bildungsproteste im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu denken, mit den anderen stattfindenden sozialen und politischen Kämpfen hier in Österreich als auch weltweit.
Wir begreifen uns als Teil einer internationalen, antikapitalistischen Bewegung wobei wir uns als FrauenLesben solidarisch mit den international stattfindenden sozialen und politischen Kämpfen erklären welche sich gegen Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Antisemitismus, Militarisierung und imperialistische Kriege richten.
Konkret fordern WIR:
_ Einen selbstorganisierten FrauenLesbenraum als Schutzraum vor sexueller Gewalt, einen Ort wo Frauen ungestört politisch arbeiten können!
_ Starkes Eingreifen von ALLEN bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
_ Keine Diskussion mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
_ Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen!
_ Mindestens 50% Frauen bei Vorträgen, auf Podien, in Diskussionen!
_ Eine verpflichtende Auseinandersetzung mit feministischen Inhalten!
_ Freier Bildungszugang für ALLE und die sofortige Abschaffung aller Zulassungsbeschränkungen und sonstigen Ausselektierungsverfahren anstatt ein Zweiklassenbildungssystem!
_ Freier Bildungszugang für Nicht – EU – StudentInnen!
_ Kostenlose Kinderbetreuung!
_ Aufwertung aller Bildungseinrichtungen statt ein Elitesystem!
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN_
Patriarchat zerschlagen: Wehrt euch gegen direkte Gewalt und strukturelle Gewalt!
FRAUEN WEHRT EUCH, GREIFT EIN, HAUT DEN TYPEN EINE REIN, SONST WIRD ES NIEMALS UNSRE UNI SEIN!!!
Kommt am Mittwoch, den 28.10.09 zum feministischen FrauenLesbenblock!
Treffpunkt: 16.45 vor der UNIRAMPE
----------------------------------------
2.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenTransblock auf der Bildungsdemo „Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne“
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN
Wir beteiligen uns als eigener FrauenLesbenTransblock an den Bildungsprotesten und rufen alle FrauenLesbenTrans** dazu auf, sich uns anzuschließen!
Durch unsere Demoteilnahme wollen wir feministische Inhalte und antisexistische Praxis innerhalb der studentischen Protestbewegung sichtbar machen und erkämpfen.
Da leider linke Strukturen nicht frei von Sexismen sind und es die letzten Tage innerhalb der Audimaxbesetzung zu mehreren sexuellen Übergriffen und Vorfällen gekommen ist, finden wir eine eigenständige FrauenLesbenTrans-Organisierung innerhalb der Student_innenproteste notwendig.
Es kann nicht sein, dass die Thematisierung sexistischer Übergriffe als Fußnote abgehandelt wird. Wir fordern eine ernsthafte inhaltliche und praktische Auseinandersetzung auf den Plena, in den Workshops, im Alltag innerhalb der studentischen Protestbewegung und allgemein in linken/ emanzipatorischen Strukturen!
Solange sich FrauenLesbenTrans** hier unwohl und unsicher fühlen, kann absolut nicht von einer emanzipatorischen Bewegung gesprochen werden.
Auch wird dadurch die Ausweitung einer breiten Protestbewegung unmöglich!
Solange es hier ein allgemeines Desinteresse für antisexistische Themen gibt, solange Menschen nicht eingreifen, wenn sexistische Aussagen getätigt werden und Übergriffe geschehen, wird hier der gesellschaftliche Normalzustand reproduziert!
Wir wollen eine emanzipatorische Bewegung (auf der Uni), daher meinen wir, dass es nicht ausreicht nur bildungsspezifische Forderungen zu formulieren, sondern die Bildungsproteste im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu denken, mit den anderen stattfindenden sozialen und politischen Kämpfen hier in Österreich und weltweit.
Wir begreifen uns als Teil einer weltweiten, antikapitalistischen Bewegung, wobei wir uns als FrauenLesbenTrans** solidarisch mit den global stattfindenden emanzipatorischen Kämpfen erklären, welche sich gegen Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Antisemitismus, Militarisierung, Kolonialismus und Kriege richtet.
Konkret fordern WIR:
_ Starkes Eingreifen von ALLEN bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
_ Keine Diskussion mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
_ Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen!
_ Mindestens 50% FrauenLesbenTrans** bei Vorträgen, auf Podien, in Diskussionen, in Wissenschaft und Forschung!
_ Eine verpflichtende Auseinandersetzung mit feministischen Inhalten!
_ Freier Bildungszugang für ALLE und die sofortige Abschaffung aller Zulassungsbeschränkungen und sonstigen Selektierungsverfahren anstatt eines Zweiklassenbildungssystem!
_ Freier Bildungszugang für Nicht – EU – Student_innen!
_ Kostenlose Kinderbetreuung!
_ Aufwertung aller Bildungseinrichtungen statt eines Elitensystems!
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN_
Patriarchat zerschlagen: Wehrt euch gegen direkte und strukturelle Gewalt!
FRAUENLESBENTRANS** WEHRT EUCH, GREIFT EIN, HAUT DEN TYPEN EINE REIN, SONST WIRD ES NIEMALS UNSRE UNI SEIN!!!
Kommt am Mittwoch, den 28.10.09 zum feministischen FrauenLesbenTransblock!
Treffpunkt: 16.45 vor der UNIRAMPE
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2.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenblock auf der Bildungsdemo „Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne“
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN
Wir beteiligen uns als eigener FrauenLesbenblock an den Bildungsprotesten und rufen alle FrauenLesben dazu auf sich uns anzuschließen!
Durch unsere Demoteilnahme wollen wir feministische Inhalte und antisexistische Praxis innerhalb der studentischen Protestbewegung sichtbar machen und erkämpfen.
Da leider linke Strukturen nicht frei von Sexismen sind und es die letzten Tage innerhalb der Audimaxbesetzung zu mehreren sexuellen Übergriffen und Vorfällen gegen Frauen gekommen ist finden wir eine eigenständige FrauenLesben - Organisierung innerhalb der StudentInnenproteste notwendig.
Es kann nicht sein, dass die Thematisierung von sexistischen Übergriffen als Fußnote abgehandelt wird_ wir fordern eine ernsthafte inhaltliche und praktische Auseinandersetzung auf den Plena, in den Workshops, im Alltag innerhalb der studentischen Protestbewegung und allgemein in linken/ emanzipatorischen Strukturen!
Solange sich FrauenLesben hier unwohl und unsicher fühlen aus Angst vor sexuellen Übergriffen, kann absolut nicht von einer emanzipatorischen Bewegung gesprochen werden. Auch wird dadurch die Ausweitung einer breiten Protestbewegung unmöglich!
Solange es hier ein allgemeines Desinteresse für antisexistische Themen gibt, solange Menschen nicht eingreifen, wenn sexistische Aussagen getätigt werden und Übergriffe geschehen, wird hier der gesellschaftliche Normalzustand reproduziert!
Wir wollen eine emanzipatorische Bewegung (auf der Uni), daher meinen wir, dass es nicht ausreicht nur bildungsspezifische Forderungen zu formulieren, sondern die Bildungsproteste im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu denken, mit den anderen stattfindenden sozialen und politischen Kämpfen hier in Österreich und weltweit.
Wir begreifen uns als Teil einer weltweiten, antikapitalistischen Bewegung wobei wir uns als FrauenLesben solidarisch mit den global stattfindenden emanzipatorischen Kämpfen erklären welche sich gegen Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Antisemitismus, Militarisierung, Kolonialismus und Kriege richtet.
Konkret fordern WIR:
_ Starkes Eingreifen von ALLEN bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
_ Keine Diskussion mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
_ Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen!
_ Mindestens 50% Frauen bei Vorträgen, auf Podien, in Diskussionen in Wissenschaft und Forschung!
_ Eine verpflichtende Auseinandersetzung mit feministischen Inhalten!
_ Freier Bildungszugang für ALLE und die sofortige Abschaffung aller Zulassungsbeschränkungen und sonstigen Selektierungsverfahren anstatt eines Zweiklassenbildungssystems!
_ Freier Bildungszugang für Nicht – EU – StudentInnen!
_ Kostenlose Kinderbetreuung!
_ Aufwertung aller Bildungseinrichtungen statt eines Elitensystem!
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN_
Patriarchat zerschlagen: Wehrt euch gegen direkte und strukturelle Gewalt!
FRAUENLESBEN WEHRT EUCH, GREIFT EIN, HAUT DEN TYPEN EINE REIN, SONST WIRD ES NIEMALS UNSRE UNI SEIN!!!
Kommt am Mittwoch, den 28.10.09 zum feministischen FrauenLesbenBlock!
Treffpunkt: 16.45 vor der UNIRAMPE
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Feministische Workshops bei der Audimaxbesetzung
nächsten Tage:
- Praktischer Workshop "Feministische Raumaneignung":
Dienstag, den 27.10.09 um 14 Uhr/ Treffpunkt Infopoint (Hauptuni,
gegenüber vom Audimaxhaupteingang)
- im Anschluss um 15 Uhr "Treffen der FrauenAG"/ Treffpunkt Infopoint
- "Feministische Selbstverteidigung für Frauen"
Mittwoch, den 28.10.09 von 13.oo - 16.oo/ Treffpunkt Infopoint (Raum wird
beim Infopoint bekanntgegeben)
- "Feministischer Frauenlesbenblock auf Großdemo am Mittwoch"
Mittwoch, den 28.10.09/ Treffpunkt 16.45 bei Unirampe
(Aufruf wird noch bekanntgegeben)
