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Feministisch ins nächste Jahr?!

Zahlreiche feministische Gruppen und Projekte haben fürs neue Jahr wieder feministische Taschen- und Wandkalender gestaltet, die darauf warten feministische Besitzer*innen durchs nächste Jahr zu begleiten. Das Referat für feministische Politik hat eine kleine Auswahl getroffen und verlost je 10 Kalender von:


Queerfeministischer Taschenkalender 2010
Dekonstruktion planen. Ein Kalender für Ladiez of all genders. Der Queerfeministische Taschenkalender erscheint 2010 das erste mal. Er enthält Ideen für direkte Aktion gegen den sexistischen und heteronormativen Alltag. Außerdem bietet er euch natürlich die Möglichkeit eure Queerulanten Pläne besser zu organisieren. Des Weiteren gibt es viele schöne Illustrationen/ Artworks, Erfahrungsberichte von direkter Aktion und einen Teil mit Vernetzungsinfos für queerfeministsche Gruppen. Also ein Kalender, der weder in der pinken Glitzerhandtasche noch im Armyrucksack fehlen sollte.
Herausgegeben wird der Kalender von der queerfeministischen Aktions-Gruppe RIOT SKIRTS aus Bonn.


Kalender: Frauensolidarität grenzenlos 2010
Fraueninitiativen aus aller Welt stellen sich und ihre Arbeit mit 12 Beispiele aus der globalen Arbeitswelt zu informeller Wirtschaft und menschenwürdiger Arbeit im Kalender der Frauensolidarität in Text und Bild vor. Sie zeigen die vielfältigen Möglichkeiten sich im Kampf um Arbeitsrechte zu organisieren. Dabei werden Frauenorganisationen aus der Bekleidungsindustrie, ebenso vorgestellt wie, aus der Fischindustrie in Uganda; Hausangestellte und Heimarbeiterinnen verkünden lautstark ihre Forderungen und der Kalender gibt einen Einblick in die Schwierigkeiten die Frauen tagtäglich in ihren Arbeitsrealitäten widerfahren und wie sie sich dagegen wehren. Die Frauen berichten über ihr gewalttätiges Umfeld und den Übergriffen auf sie, die eine Teilnahme am Arbeitsleben verhindern und dadurch ihre Existenz gefährden (Honduras/Kolumbien). Besonders die rechtswidrige Arbeitspraxis multinationaler Unternehmen ist Hauptgrund zahlreicher Verletzungen der Arbeitsrechte von Frauen. Weltweit sind diese ähnlich und zeugen von einer globalen systematischen Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt zur Profitmaximierung einiger weniger. Zunehmend werden formelle Arbeitsrechte abgebaut und Frauen immer mehr in rechtlich ungeschützte Arbeitssituationen gedrängt in denen die Arbeitslast zunimmt, die Löhne aber weniger werden und das Interesse an Verbesserungen seitens der Staaten und der Unternehmen fehlt. Die Frauen sprechen klar und deutlich über die andauernden Missstände und sagen was es für sie bedeutet eine so genannte menschenwürdige Arbeit zu haben.
Der Kalender ist Teil der Kampagne - „Frauen und Globalisierung“ Decent Work for ALL!- der Frauensolidarität.


Gender Kalender 2010
Die interdisziplinäre Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck stellt ihr breites Forschungsgebiet in Form eines Jahreskalenders vor. 12 WissenschaftlerInnen beziehungsweise Forschungsgruppen der Plattform präsentieren auf den einzelnen Monatsblättern ihre spezifischen Forschungsschwerpunkte.
Die auf den einzelnen Kalenderblättern vorgestellten Themen reichen von der Forschungsgruppe CARE, die sich mit Fragen der Pflege und Betreuung beschäftigt, über die Geschlechterordnung in der Antike, der Gleichbehandlung in Organisationen und der Flurnamengeschichte bis zur Klosterfrau als Unternehmerin.
„Der Kalender spiegelt die Breite unserer drei großen Forschungsbereiche `Körper – Gesundheit – Normierung`, `Subjektivität, Macht und Narrativität` sowie `Sozioökonomische und politische Transformation` wider“, erklärt Prof. Erna Appelt, die Leiterin der interdisziplinären Forschungsplattform Geschlechterforschung.


Einfach ein email schreiben mit deinem wichtigen feministischen Wunsch/Anliegen/Idee/Kritik... für's neue Jahr an frauenreferat@oeh.ac.at und wir schicken dir den Kalender deiner Wahl, so lange der Vorrat reicht.