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Hübsches Plakat aus Klagenfurt/Celovec

Feministischer Online-Literaturrecherche Workshop

Feministische Online-Literaturrecherche

Workshop des Referats für feministische Politik der ÖH Bundesvertretung & des Kollektiv Frauenreferat der ÖH Uni Wien
in Kooperation mit STICHWORT

 

Freitag, 28. Mai 2010, 10.00—14.00 Uhr

 

Für Studierende aller Hochschulen
mit Schwerpunkt feministische und Genderforschung

 
Voraussetzung wissenschaftlichen Schreibens ist eine gute Literaturrecherche – dieses Thema wird im Laufe des Studiums immer wichtiger, spätestens wenn die Abschlussarbeit heranrückt.
Im Bereich Frauenforschung/Gender Studies erleichtert eine stetig wachsende Zahl von im Internet verfügbaren bibliographischen Literaturdatenbanken die Arbeit – welche es gibt und wie sie richtig genutzt werden können, möchte dieser Workshop vermitteln.
Im ersten Schritt geht es um Planung und Gestaltung der Literatursuche, um die Funktionsweise von Literaturdatenbanken und Suchmodalitäten im Allgemeinen und „tricks of the trade“. Im zweiten Schritt werden mehr als 20 auch nach den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen ausgewählte internationale frauenspezifische Literaturdatenbanken vorgestellt und anhand von Recherchebeispielen ausprobiert.
 
 
Workshopleiterin: Margit Hauser
Margit Hauser ist als Mitarbeiterin von STICHWORT seit vielen Jahren mit Nutzerinnenberatung und Rechercheanfragen befasst und leitet seit 1997 regelmäßig Einführungsworkshops in die feministische Internetrecherche.
 
Ort: Österreichische HochschülerInnenschaft Bundesvertretung, Sitzungszimmer
Taubstummengasse 7-9, 1040 Wien, 4. Stock (rollstuhlzugänglich, Info bei Anmeldung )
 
Achtung: Ein W-lan-fähiger Laptop muss selbst mitgebracht werden!
Begrenzte Teilnehmerinnenzahl!
Bitte um Anmeldung 20.Mai 2010 beim Referat für feministische Politik:
Mobil 0676/ 888 52 274; Fax +43/1/310 88 80 – 36 oder frauenreferat@oeh.ac.at

Feministischer Plakatgestaltungsworkshop

PLAKATGESTALTUNGS-WORKSHOP FÜR FEMINISTISCHE KAMPAGNE GEGEN DIE "GLÄSERNE DECKE" IM UNIVERSITÄREN BEREICH

Workshopleiterinnen: Marie Fegerl und Eva Hebenstreit (Klasse Grafik Design)

Am 8. März startet die Bundesstudierendenvertretung eine feministische Kampagne zur Sichtbarmachung der ungleichen Verteilung von Frauen und Männern in Macht- und Führungspositionen, mit Fokus auf den Bildungsbereich.
Die „gläserne Decke“ ist eine Metapher für jene Mechanismen, deren Wirken das Aufsteigen von Frauen in gewisse Positionen verhindern. Dass diese Mechanismen nicht sichtbar sind, ist dabei entscheidend für ihre Effektivität, denn so haben sie sich lange leugnen und aufrecht erhalten lassen. Die Gründe dafür sind komplex: Angefangen von historisch gewachsenen gesellschaftlichen Zwängen, die dafür sorgen, dass Mädchen sich bestimmte Wissensbereiche nicht zutrauen oder nicht darin gefördert werden, über den Einfluss von Professoren*innen
, die männliche Studierende bevorzugen, bis hin zu andozentrischen und sexistischen Wissenschaftskulturen, die Frauen diskriminieren.
Schließlich ist die moderne, institutionalisierte Wissenschaft über Jahrhunderte hinweg unter Ausschluss von Frauen zustande gekommen. Ihre Repräsentanten haben nicht selten versucht, ihre Position durch sexistische, klassistische und rassistische Wissensproduktion abzusichern. (Text zur Kampagne)


Auch an der Angewandte funktionieren diesen Mechanismen: der Frauenanteil bei den Absolvernt*Innen beträgt 70% und bei den Professor_Innen gerade mal noch 30%.
Mehr zum Thema erfährt ihr am Beginn des Workshops.


Der vierstündige Workshop bietet neben inhaltlichem Input auch Anleitungen und Unterstützung bei der Ideenfindung und Konzeption für die Gestaltung des Plakats zur Bewerbung der Kampagne. Zur Visualisierung der Idee bitte eigenes Material mitnehmen (Papier wird bereitgestellt). Der beste druckfertige Entwurf wird prämiert - und bundesweit plakatiert.



Wann: 11- 15 Uhr, Tag der offenen Tür, DO 28. Jänner
Ort: Lichthof B


 Voranmeldung bis Dienstag erbeten unter: panholzer@hufak.net, heussler@hufak.net


Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Euer Referat für feministische Politik, HUFAK.
Lilly und Milena


Frauenforscherin sucht Beiträge

Liebe Frauen* !
 
Es ist wieder mal soweit! Die *Frauenforscherin ist im Entstehen! Seit
Jahren ist die *Frauenforscherin das Medium, das zu Semesterbeginn
feministische, queere und genderspezifische Lehrveranstaltungen der Wiener
Universitäten zusammenfasst und damit einen kritischen Überblick über die
Lehre in diesen Bereichen gibt.
 
Die *Frauenforscherin ist aber noch mehr als kommentiertes
Vorlesungsverzeichnis: sie soll darüber hinaus einen Überblick über die
vielen feministischen Initiativen, Räume, Gruppen und Grüppchen,
Lesekreise, Zeitschriften,..., die Wien zu bieten hat, geben. Deshalb
suchen wir Beiträge, Anzeigen, Artikel von EUCH! Wenn ihr wollt, dass euer
Projekt, eure Intitiative, sei es eine langjährige Einrichtung oder eine
für einen bestimmten Anlass gegründete Sache, in der *Frauenforscherin
vorgestellt wird - immer her damit! Wir vom Kollektiv Frauenreferat würden
uns jedenfalls sehr freuen, wenn möglichst viele spannende Projekte ihren
Weg in die *Frauenforscherin und damit in die Hände einer Menge
Student_innen finden würden.
 
Wer immer von euch also Beiträge hat, schicke sie bitte bis Mitte Februar
(spätstens 14.) an frauenreferat@oeh.univie.ac.at

Frauenprojekte der Uni Wien

wissenschaftliche Schreibwerkstätten und Diplomandinnencoaching - Wer, wie, was, warum und überhaupt...


Eigeninitiative, oder: (frauen-) networking unterstützt?!
Um der sozialen Selektion an Universitäten, von der vor allem Frauen und Menschen mit nicht-österreichischer StaatsbürgerInnenschaft betroffen sind, entgegen zu wirken und Studentinnen zu fördern, haben die (ehemaligen) Fakultätsvertretungen der Human- und Sozialwissenschaften (H.u.S.) und der Geistes- und Kulturwissenschaften (GEWI) vor einigen Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, das Frauen - unabhängig von den Launen von Politik, Ministerium und der (meist männlichen) Unileitung - im Weg durch und vor allem bei der Beendigung ihres Studiums unterstützen soll. Die dadurch entstandenen wissenschaftlichen Schreibwerkstätten und das Diplomarbeitscoaching für Frauen wurden in den folgenden Jahren von der Fakultätsebene der ÖH, im Speziellen von den beiden genannten Fakultätsvertretungen, finanziert.

Durch Umstrukturierungen an der Uni wurden die altbekannten und -bewährten Fakultäten abgeschafft und in neuer Anordnung zusammengewürfelt - die Fakultätsvertretungen H.u.S. und GEWI existieren also (mittlerweile schon seit längerem) nicht mehr. Auch deren finanzielle Mittel wurden durch eine Novellierung das HochschülerInnenschaftsgesetzes (HSG) umgeschichtet. Diese Tatsache hatte zur Folge, dass das Projekt im Weiteren vor allem durch diverse Studienvertretungen und nur mehr zu einem Teil von den Nachfolgefakultäten der H.u.S. und GEWI getragen wird - aber es läuft weiterhin...

Wir lassen uns nicht unterkriegen - niemals!
Da es einigen Menschen am Herzen liegt, ein derartiges emanzipatorisches Projekt zu unterstützen, wird es auch weiterhin wissenschaftliche Schreibwerkstätten und Diplomarbeitscoachings für Frauen geben. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass es nicht allein Aufgabe von Seiten der StudentInnen sein darf Förderprojekte für Frauen und andere benachteiligte Gruppen an Universitäten zu initiieren! Selbstfinazierte Projekte gehen wieder zu Lasten der StudentInnen, während die Verantwortlichen sich ihrer Verantwortung entziehen.

Was ist der Zweck von wissenschaftlichen Schreibwerkstätten und Diplomarbeitscoaching für Frauen?
Allerorts, aber vor allem an der Uni Wien, hört mensch von unzumutbaren Verhältnissen in Bezug auf Diplomarbeitsbetreuung. Das Projekt soll - dem zum Trotz - Studentinnen ermöglichen, durch einen sinnvollen Umgang mit Wissenschaft, gemeinsam mit Trainerinnen und anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen machen, an ihren Diplomarbeiten und anderen wissenschaftlichen Texten zu arbeiten. Dies soll auch - für die Zukunft - die Position von Frauen in einem Männerdominierten Wissenschaftsbetrieb fördern und stärken.

Anmeldung


Anmelden könnt ihr euch sofort unter:
frauenprojekte (at) oeh.univie.ac.at


Schickt einfach ein mail mit folgenden Daten:
* Name
* Matrikelnummer und Studium
* Telefonnummer (nur für "Notfälle", wir werden sie auf keinen Fall weitergeben)
* die Schreibwerkstatt oder das Diplomarbeitscoaching, an der/dem ihr teilnehmen wollt (sicherheitshalber vielleicht auch die Termine dazuschreiben)

(frauen-) networking unterstützt!

Frauenprojekte
www.liab.at
frauenprojekte (at) oeh.univie.ac.at

H.u.S.
Rathausstraße 19-21,
1010 Wien
Tel.: (01)4277/19651

MedUni:RiVo der Gender Stabstelle

MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT WIEN
RINGVORLESUNGEN DER STABSSTELLE GENDER MAINSTREAMING, WS 09/10
„Vom Symptom über die Diagnose zur Therapie“- Genderaspekte – 3 std.
Lehrveranstaltungsnummer: 896000
Zeit: 17.00 – 19.15, Dienstag
Ort: Hörsaalzentrum / AKH / Ebene 8 / Kursraum 21
außer am 20.10.2009, 27.10.2009, 03.11.2009, 10.11.2009 und 17.11.2009 – Kursraum 7 / Ebene
7; am 01.12.2009, 15.12.2009 – Kursraum 12 / Ebene 7 und am 05.10.2009 und 12.01.2010 –
Kursraum 22 / Ebene 8
Als freies Wahlfach nur für N202 und N203 anrechenbar!
Teilnehmer/innen: maximal 50 Student/innen, positiv abgeschlossener 1. Studienabschnitt, nach
persönlicher online-Anmeldung über Med Campus – campus.meduniwien.ac.at ,so dies nicht
möglich ist über e-Mail an gendering@meduniwien.ac.at, Anmeldefrist: 21.09.2009 – 09.10.2009),
Leistungsbeurteilung: 80% Anwesenheit, Prüfungsgespräch
Einführungsvorlesung
Montag, 05.10.2009 / KURSRAUM 22
Jeanette Strametz-Juranek, Univ. Klinik für Innere Medizin II
1. Erektile Dysfunktion
06.10.2009
Georg Schatzl, Universitätsklinik für Urologie
2. Genderaspekte der multiplen Sklerose (Thema NN)
13.10.2009
Sigrid Fuchs, Neurologische Univ. Klinik LKH-Graz
3. Sport und Sportverletzungen
20.10.2009 / KURSRAUM 7
Reinhard Weinstabl, Wiener Privatklinik, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
4. Rehabilitation nach Trauma – geschlechtsspezifische Aspekte
27.10.2009 / KURSRAUM 7
Malvina Herceg, Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
5. Muskuloskelettale Bildgebung – Gender Aspekte
03.11.2009 / KURSRAUM 7
Gerd Schüller// Janina Patsch, Universitätsklinik für Radiodiagnostik
6. Gesundheitsvorsorge im Alter(n)
10.11.2009 / KURSRAUM 7
Katharina Pils, Physikalische Medizin - Sophienspital
7. Strahlenwirkung und Nebenwirkung
17.11.2009 / KURSRAUM 7
Annemarie Schratter-Sehn, Abteilung für Strahlentherapie, Kaiser-Franz-Josef-Spital
8. Gender und Medizin – Nahtstellen im medizinischen Arbeitsprozess
24.11.2009
Sandra Steinböck / Susanna Pichler, Abteilung Gender Mainstreaming
9. Irreguläre Blutungen
01.12.2009 / KURSRAUM 12
Christine Kurz, Univ. Klinik für Frauenheilkunde
10. Mann zu Frau Transsexualität – eine Innenansicht des diagnostischen und
therapeutischen Prozesses
15.12.2009 / KURSRAUM 12
Witta Monika Strobl, Institut für Medizinische Chemie
11. Hyperglykämie, Diabetes-Assoziierte Veränderungen und Spätkomplikationen:
Gibt es Unterschiede bei Frauen und Männern?
22.12.2009
Alexandra Kautzky-Willer, Universitätsklinik für Innere Medizin III
12. Harninkontinenz bei Männern und Frauen: Vom Symptom über die Diagnose
zur Therapie
07.01.2010 / Donnerstag
Maria-Angelika Etele-Hainz, Universitätsklinik für Urologie
13. Sterben vor der Zeit – männlicher Suizid
12.01.2010 / KURSRAUM 22
Gernot Sonneck, Institut für Medizinische Psychologie
14. Frauen, Männer und Krebs
19.01.2010
Christine Marosi, Universitätsklinik für Innere Medizin I
15. Patients benefit - partners suffer (Mishel 1987) - ist das wirklich so vor/nach
Herztransplantation?
26.01.2010
Bunzel, Brigitta, Universitätsklinik für Chirurgie

MedUni: RiVo der Genderstabstelle

RINGVORLESUNGEN DER STABSSTELLE GENDER MAINSTREAMING, WS 09/10
„Basics in Gender Medizin“ – geschlechtsspezifische Aspekte in der Medizin / 3 std.
Lehrveranstaltungsnummer: 502444
Zeit: 17.00 – 19.15 Uhr Montag
Ort: Hörsaalzentrum / AKH / Ebene 8 / Kursraum 22
Als freies Wahlfach nur für N202 und N203 anrechenbar.
Teilnehmer/innen: maximal 50 Student/innen, positiv abgeschlossener 1. Studienabschnitt, nach
persönlicher online-Anmeldung über Med Campus – campus.meduniwien.ac.at ,so dies nicht
möglich ist über e-Mail an gendering@meduniwien.ac.at, Anmeldefrist: 21.09.2009 – 09.10.2009),
Leistungsbeurteilung: 80% Anwesenheit, Prüfungsgespräch
1. Einführungsvorlesung
05.10.2009
Jeanette Strametz-Juranek, Univ. Klinik für Innere Medizin II
2. Genderaspekts bei kardiologischen Notällen
12.10.2009
Doris Hutschala, Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin
und Schmerztherapie
3. Körperliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder
19.10.2009
Beate Wimmer-Puchinger, Wiener Frauengesundheitsbeauftragte
4. Geschlecht, Gender und Toxikologie
02.11.2009
Claudia Gundacker, Abteilung für Ökotoxikologie
5. Pharmakokinetische und pharmakodynamische Unterschiede zwischen den
Geschlechtern
09.11.2009
Wiener Hubert, Abteilung für Besondere Einrichtung für Medizinische Aus- und Weiterbildung,
Wissenschaft und Internationale Beziehungen
6. Grundlagen der Leistungsphysiologie - Genderaspekte
16.11.2009
Ivo Volf, Zentrum für Physiologie und Pathophysiologie, Inst. für Physiologie
7. Genderspezifische Aspekte des Lipoproteinstoffwechsels
23.11.2009
Marcela Hermann, Abteilung für Molekulare Genetik
8. Psychosomatik der Frau im weiblichen Lebenszyklus
30.11.2009
Katharina Leithner-Dziubas, Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie
9. „Gender“ – Was ist das?
07.12.2009
Sandra Steinböck und Susanna Pichler, Abteilung Gender Mainstreaming
10. Frauen und klinische Forschung aus der Sicht der Ethikkommission
14.12.2009
Christiane Druml, Ethikkommission
11. Psychoterror am Arbeitsplatz und seine Bewältigung
21.12.2009
Christa Kolodej, Arbeits- Wirtschafts- und Organisationspsychologin, Buchautorin
12. Unterschiede in der Suchterkrankung
11.01.2010
Gabriele Fischer, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
13. Adipositas
18.01.2010
Helmut Brath, Gesundheitszentrum Süd
14. Die ärztliche Kommunikation – Arzt/Ärztin – Patient/Patientin –Vorurteile und Fakten
25.01.2010
Henriette Löffler-Stastka, Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie
15. Prüfungsgespräche
Stand: 25.08.2009