Präsentationsveranstaltung
Während die letzten Feedbackrunden und Feinschliffe laufen, freuen wir uns, zur Präsentation des Alternativen Hochschulplans "Forum Hochschule" einzuladen. Diese wird am 28. März ab 18 Uhr in der Aula der Akademie der bildende Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien stattfinden.
Programm:
18:00 Uhr – Begrüßung
18:10 Uhr – Einleitende Wort
18:20 Uhr – Präsentation des Alternativen Hochschulplans "Forum Hochschule"
19:30 Uhr – Schlussworte, Ausblick und Video
Ab 20:00 – Informationsstände der einzelnen Arbeitsgruppen; Buffet und Ausklang
23:00 – Ende der Präsentationsveranstaltung
Termine der nächsten Arbeitsgruppen
Hochschulfinanzierung: 23.02.2012 15 Uhr (ÖH-Bundesvertretung, Besprechungszimmer)
Soziale Absicherung
Qualität der Lehre: 25.02. 17:00 Uhr (ÖH-Bundesvertretung, Besprechungszimmer)
Wissenschaft und Forschung
Hochschulorganisation und Governance
Die Arbeitsgruppen schließen den Prozess ab
Bei der Zwischenpräsentation des Hochschulplans von Minister Töchterle im Dezember wurde bestätigt, dass dieser kein großer Wurf ist, sondern nur eine Rechtfertigung für ÖVP-Politiken wie Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren liefern soll. Allein die vier „Teilprojekte“ Koordinationsmaßnahmen, Bauleitplan, Forschungsinfrastruktur/Internationales und Kapazitätsorientierte studierendenbezogene Universitätsfinanzierung (Studienplatzfinanzierung) zeigen, wie wenig wirklich versucht wird, Lösungen für ganzheitliche Probleme des Hochschulsektors zu finden.
Wie wegen der Arbeitsweise zu erwarten, kann das Forum Hochschule eine ganzheitliche Sicht liefern. Durch die gezielte Einbindung von Studierenden, Lehrenden, ExpertInnen aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen sowie MitarbeiterInnen aus verschiedenen ÖH-Ebenen wurde eine breite Betrachtungsebene geschaffen. Die einzelnen Arbeitsgruppen erarbeiten im Moment ein umfassendes Konzept, in dem Lösungen gefunden werden, die allen HochschulakteurInnen dienen.
Zeitplan
Das Projekt „Forum Hochschule“ gliedert sich in fünf Teilbereiche, die in fünf Arbeitsgruppen separat erarbeitet werden:
Hochschulfinanzierung
Soziale Absicherung von Studierenden
Qualität der Lehre
Wissenschaft und Forschung
Hochschulorganisation und Governance
Die ÖH betrachtet diese fünf Bereiche als relevant für eine Hochschulreform. Dazu kommen Querschnittsthemen: Frauenförderung sowie Maßnahmen zur sozialen Durchmischung an den Universitäten, denen in allen Arbeitsgruppen entsprechende Behandlung zukommen soll.
Zwischenstände
Das Forum Hochschule befindet sich voll im Arbeitsprozess. die einzelnen Arbeitsgruppen sind dabei, erste Ergebnisse zu erarbeiten. Der integrative Prozess, bei dem Studierende und Lehrende aus einer Vielzahl von Disziplinen sowie ExpertInnen in den jeweiligen Bereichen zusammen eine Innenansicht sowie umfassende Zukunftsvision erstellen, hat sich als äußerst fruchtbar erwiesen. Bevor die Finalisierung und Präsentation der Ergebnisse Anfang 2012 bevorsteht, wollen wir einen Einblick geben, mit welchen Fragen sich die Arbeitsgruppen momentan beschäftigen.
1. AGRU Hochschulfinanzierung
Diese Arbeitsgruppe entwickelt ein konkretes Finanzierungsmodell für Hochschulen und zeigt konkrete Modelle, wie zusätzliches Geld für den Hochschulsektor lukriert werden kann, und nach welchem Schlüssel das Geld verteilt werden soll.
Bisheriger Arbeitsfortschritt: Finanzierungsmodelle verschiedener Länder wurden aufbereitet, Pro- und Contra-Argumente erarbeitet. Es wird jetzt an dem konkreten Modell gearbeitet und folgende Fragen gestellt: Wie kann auf kurzfristige Problemstellungen reagiert werden, wie können einfach und überzeugend Anreize geschaffen werden, gesellschaftliche Aufgeaben zu übernehmen (Frauenförderung, Barrierefreiheit, gesellschaftlicher Zugang zu Wissen,...)? Mit unseren ExpertInnen wird konkret errechnet, wie Größe der Lehrveranstaltungen, Lehrform, Semesterstunden etc. in die Finanzierung einfließen.
Kontakt: patrick.pechmann@oeh.ac.at / tinja.zerzer@oeh.ac.at
2. AGRU Soziale Absicherung von Studierenden
Diese Arbeitsgruppe widmet sich der Frage, wie Studierende sich bestmöglich auf ihr Studium konzentrieren können, ohne von der ökonomischen Situation ihrer Familie oder Sachzwängen zu unterliegen. Das derzeitige Beihilfensystem wird analysiert und konkrete Reformvorschläge vorgelegt.
Bisheriger Arbeitsfortschritt: Gibt es "den/die" StudierendeN? Es wird erarbeitet, wie ein Stipendiensystem aussehen muss, um eine bestmögliche Abdeckung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Studierenden zu gewährleisten. Weiters wird die Frage gestellt, inwieweit es zusätzliche Sachleistungen in Bereichen wie Wohnen, Mobilität, Kinderbetreuung etc. geben sollte, um jeder und jedem Chancen zum Studium zu bieten.
Kontakt: sozialreferat@oeh.ac.at
3. AGRU Qualität der Lehre
Diese Arbeitsgruppe stellt Indikatoren für Qualität in der Lehre sowie die Qualitätssicherung ebendieser auf. Zudem sollen Fragen von individuellen Curricula von Studienplänen bearbeitet werden, gerade im Hinblick auf die Änderungen, die der Bolognaprozess implementiert hat. Hinzu kommen Fragen der Ausbildung von Lehrenden. Im Großen und Ganzen sollen in dieser Arbeitsgruppe die Grundvoraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Lehre und Studium und eine entsprechende Qualitätssicherungen geschaffen werden.
Bisheriger Arbeitsfortschritt: Um die Rahmenbedingungen, in denen sich die Lehre auf Hochschulen befindet, zu erfassen, müssen unter anderem auf den Stellenwert von Lehre in der Wissenschaft, Qualitätssicherung und Aus- und Fortbildung eingegangen werden. Weitere besondere Aufmerksamkeit bekommen Hoschschuldidaktik und Curriculargestaltung. Eine Kernfrage ist, wie qualitätsvolle Lehre kritisches Bewusstsein fördern sowie Eigeninitiative in Weiterbildung und Forschung wecken kann. Im Bewusstsein der aktuellen Situation wird erarbeitet, wie Lehre aufgewertet werden kann und nicht mehr nur als Hindernis einer wissenschaftlichen Karriere gesehen wird.
Kontakt: iris.schwarzenbacher@oeh.ac.at
4. AGRU Wissenschaft und Forschung
In Abstimmung mit der Finanzierungsarbeitsgruppe werden Lösungen erarbeitet, wie man Wissenschaft finanzieren und die soziale Situation von WissenschafterInnen stabilisieren kann. Weiters geht es um Frauenförderung in der Wissenschaft und die Förderung von JungwissenschafterInnen. Außerdem soll der konkrete Einfluss von Wissenschaft und Forschung auf die Lehre bearbeitet werden
Bisheriger Arbeitsfortschritt: Die strukturellen Rahmenbedingungen von Wissenschaft und Forschung werden selten transparent gemacht und noch seltener hinterfragt. Anhand von systematischer Einbindung von WissenschtftlerInnen verschiedener Disziplinen wird versucht, den status quo im Wissenschaftsbetrieb auf den Grund zu gehen und aufzuzeigen, wo Sackgassen begangen werden. Gibt es ein "Karrieremodell" für junge WissenschaftlerInnen in Österreich, und wenn ja, ist dieses nachhaltig? Ist eine universitäre Anstellung überhaupt noch attraktiv? Wo gibt es Doppelgleisigkeiten in Anstellungsverhältnissen? Wird es mittelfristig zu einem Engpass in Lehre und Forschung kommen? Und wie steht das alles in Verhältnis zu Frauenförderung und szialer Durchmischung an der Universitäten?
Kontakt: sara.scheiflinger@oeh.ac.at
5. AGRU Hochschulorganisation und Governance
Die Organisation des Hochschulwesens beeinflusst auch die Lebenswelt von einzelnen Studierenden und Lehrenden. Entscheidungsfindungsprozesse sollen nachhaltig demokratisiert werden und unter verstärkter Partizipation von Studierenden und Lehrenden fallen. Auch wird erörtert, ob eine verstärkte Autonomie der Hochschulen Sinn macht, und in wieweit ein gemeinsam verwalteter Hochschulsektor mit Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen soll diskutiert werden. Der konkrete Output dieser Arbeitsgruppe soll ein fundiertes Hochschulorganisationsmodell sein
Bisheriger Arbeitsfortschritt: Die in dieser Arbeitsgruppe aktuell behandelten Fragen sind erst jetzt aufs Feld des politischen Hochschuldiskurses geraten: Was bedeutet Uni-Autonomie und ist sie wünschneswert? Kann und soll es gesellschaftliche und/oder politische Mitbestimmung geben? Wie sieht es mit der Demokratie an Hochschulen aus? Eine wichtige Frage ist auch die Sektorenfrage: Bis zu welchen Grad macht es Sinn, den Hochschulsektor zu vereinheitlichen bzw. zu differenzieren? Wie muss der Hochschulsektor gestaltet sein, um vernünftige Karrieremodelle integrieren zu können?
Kontakt: nadine.hauptfeld@oeh.ac.at / tobias.doerler@oeh.ac.at
Kick-Off Veranstaltung
Vorstellung:
Bei dem von Bundesminister Töchterle angekündigten Hochschulplan des Wissenschaftsministeriums wurde keine Sekunde an den Einbezug von den Studierenden und Lehrenden gedacht; Pläne wie es mit der Hochschulpolitik in Österreich weitergehen soll werden hingegen im stillen Kämmerlein ausgearbeitet, während die Expertise der wirklich Betroffenen dabei nicht genutzt wird. Stattdessen werden wieder Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren gefordert, die sich bereits oft genug als sozial selektiv erwiesen haben. Eine derart einseitige Behandlung der Hochschulpolitik ist für die ÖH nicht akzeptabel.
Mit dem „Forum Hochschule“ wollen wir daher einen lösungsorientierten Hochschulplan entwickeln, der gemeinsam von allen betroffenen Gruppen zusammengestellt und breit diskutiert werden soll und eine Alternative zu den Vorschlägen des Wissenschaftsministeriums bietet. In fünf Arbeitsgruppen sollen Themenbereiche wie Hochschulfinanzierung, soziale Absicherung von Studierenden, Qualität der Lehre, Wissenschaft und Forschung sowie Hochschulorganisation und Governance separat erarbeitet werden.
Im Rahmen des Kick-Off Events am 19. Oktober 2011 wollen wir euch das „Forum Hochschule“ sowie die einzelnen Arbeitsgruppen näher vorstellen und den Erarbeitungsprozess unseres alternativen Hochschulplans mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wert der Bildung – zwischen Humboldt und Ökonomisierung“ starten. Da uns die Hochschulpolitik und deren Veränderung alle betrifft, würden wir uns über eure Unterstützung und Anwesenheit sehr freuen!
18.00 Uhr Begrüßung und Problemaufriss
18.15 Uhr Vorstellung des Projektes „Forum Hochschule“
18.30 Uhr Vorstellung der Arbeitsgruppen Hochschulfinanzierung, Absicherung von Studierenden, Qualität der Lehre, Wissenschaft und Forschung sowie Hochschulorganisation und Governance
19:15 Uhr Pause
19:30 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema „Wieviel ist uns Bildung wirklich wert? Welchen Wert hat Bildung für uns?“ mit Margit Schratzenstaller (WIFO), Hans Pechar (Universität Klagenfurt), Brigitte Jank (Präsidentin der WKW, angefragt) und Angelika Gruber (ÖH Bundesvertretung)
Moderation: Christoph Schwarz (Die Presse)
21:00 Uhr Buffet und Ausklang
22:00 Uhr Ende der Auftaktveranstaltung
Nähere Infos findet ihr regelmäßig auf www.oeh.ac.at oder schreibt einfach eine E-Mail an forum.hochschule@oeh.ac.at.
Facebook-Event: www.facebook.com/event.php
Hintergrund
Hochschulmisere
Die Studierenden starten dieses Semester in einen Herbst der Verschlechterungen: Zehntausenden wurden die Familienbeihilfe gekürzt, die Versicherungskosten erhöht, und die Zuschüsse zu den Studierendenheimen gestrichen – all diese Sparmaßnahmen treffen die Studierenden schwer. Die OECD trifft ein vernichtendes Urteil über die österreichische Hochschulpolitik und bestätigt die langjährige ÖH-Forderung nach der unbedingt notwendigen Erhöhung der AkademikerInnenquote. Österreich hat sowohl zu wenige StudienanfängerInnen, als auch zu wenige AbsolventInnen. Und Österreich droht weiter ins Hintertreffen zu geraten – das Budget stagniert, und die finanzielle Absicherung von Studierenden bleibt ungenügend. Das letzte hochschulpolitische Reförmchen, das verpflichtende Voranmeldesystem, ist gefloppt. Ein Bekenntnis zur öffentlichen Finanzierung der Universitäten und ein verpflichtender Budgetpfad auf 2% des BIP für die Hochschulen lassen auf sich warten.
Der Hochschulplan von BM Töchterle
Der von Bundesminister Töchterle angekündigte ExpertInnenbericht des Wissenschaftsministeriums zielt vor allem auf Eines ab: die Verschriftlichung der ÖVP-Hochschulagenda. Dabei wurde keine Sekunde an den Einbezug von Studierenden und Lehrenden gedacht – alles wird im stillen Kämmerlein ausgearbeitet, ohne die Expertise der Betroffenen zu nutzen. Eine derart einseitige Behandlung der Hochschulpolitik ist für die ÖH nicht akzeptabel.
Zudem zieht Töchterle in seinem Hochschulplan die verkehrten Schlüsse: Anstatt die Empfehlungen der OECD zu befolgen, und mehr Studierende an die Universitäten zu holen, fordert er "Zugangsmanagement", also Beschränkungen. Anstatt Studieren wieder leistbar zu machen, will Töchterle Studierende durch Studiengebühren zusätzlich zu belasten. Die Gebühren haben sich zudem als sozial selektiv erwiesen und sind auch deswegen abzulehen. Statt derartiger Verschlechterungen braucht es einen lösungsorientierten Hochschulplan, der gemeinsam von allen betroffenen Gruppen erarbeitet und breit diskutiert wird.
„Wessen Bildung?“
Während der letzten beiden Jahre hat die ÖH Bundesvertretung zahlreiche Konzepte zur Lösung diverser hochschulpolitischer Problemstellungen entwickelt. Diese Konzepte finden sich im von der ÖH Bundesvertretung letzten Mai herausgegebenen Buch „Wessen Bildung? Beiträge und Positionen zur bildungspolitischen Debatte“ wieder, mit dem die ÖH bereits ein umfassendes alternatives bildungspolitisches Gesamtkonzept vorgelegt hat – eine Basis, auf der das „Forum Hochschule“ konkrete Konzepte entwickelt.
Das „Forum Hochschule“
Mit dem „Forum Hochschule“ erarbeitet die Österreichische HochschülerInnenschaft eine Gegenposition zu Töchterles Hochschulplan. Unter breiter Beteiligung von Studierenden und Lehrenden, - also den unmittelbar Betroffenen -, und unter der Mitarbeit von ExpertInnen aus verschiedenen Themenbereichen wie Bildungswissenschaft, Volkswirtschaftslehre etc. sollen Alternativen zu den ewig gleichen Vorschlägen aus dem Ministerium erarbeitet werden.
Die teilnehmenden ExpertInnen werden verschiedene Arbeitsgruppen in Kooperation mit den zuständigen Personen der ÖH leiten und moderieren. Am Ende des Prozesses wird ein konkretes Maßnahmenpapier, ein alternativer Hochschulplan, präsentiert, der als Vorlage für weitreichende Reformen der Hochschulen dienen soll. Das Projekt nimmt auf der Agenda der neuen ÖH-Exekutive einen zentralen Platz ein.
Arbeitsgruppen
Das „Forum Hochschule“ gliedert sich in fünf inhaltliche Teilbereiche, die in fünf Arbeitsgruppen separat erarbeitet werden:
· Hochschulfinanzierung
· Soziale Absicherung von Studierenden
· Qualität der Lehre
· Wissenschaft und Forschung
· Hochschulorganisation und Governance
Die ÖH betrachtet diese fünf Bereiche als zentral für eine künftige Hochschulreform. Dazu kommen zwei Querschnittsthemen: Frauenförderung sowie Maßnahmen zur sozialen Durchmischung an den Universitäten, denen in allen Arbeitsgruppen entsprechende Behandlung zukommen soll.

Die Arbeitsgruppen im Detail
1. AGRU Hochschulfinanzierung
Woher das Geld für die Hochschulen nehmen? Wie soll das Geld verteilt werden? Wie kann man gute Studienbedingungen schaffen? Diese Arbeitsgruppe erarbeitet ein konkretes Finanzierungsmodell und präsentiert einen Schlüssel für die Verteilung und Verwendung der Mittel.
2. AGRU Soziale Absicherung von Studierenden
Diese Arbeitsgruppe widmet sich der Frage, wie Studierende sich bestmöglich auf ihr Studium konzentrieren können, ohne von der ökonomischen Situation ihrer Familie abhängig zu sein. Das derzeitige Beihilfensystem wird analysiert, konkrete Reformvorschläge werden errechnet und vorgelegt.
3. AGRU Qualität der Lehre
Was bedeutet qualitätsvolle Lehre und wie kann diese kontinuierlich verbessert werden? Diese Arbeitsgruppe setzt die ursprünglichen Intentionen des Bologna-Prozesses kritisch in Gegensatz zu aktuellen Curricula-Entwicklungen. Hinzu kommen Fragen der Ausbildung von Lehrenden. Im Großen und Ganzen sollen in dieser Arbeitsgruppe die Grundvoraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Lehre und ein qualitativ hochwertiges Studium, sowie eine entsprechende Qualitätssicherung geschaffen werden.
4. AGRU Wissenschaft und Forschung
In Abstimmung mit der AGRU Hochschulfinanzierung werden Lösungen vorgelegt, wie Wissenschaft finanziert und die soziale Situation von WissenschafterInnen stabilisiert werden kann. Neben der Förderung von JungwissenschafterInnen liegt ein besonderer Fokus auf Frauen in Wissenschaft und Forschung. Außerdem legt diese Grupp konkrete Maßnahmen vor, um den freien Zugang zu Wissen auf den Hochschulen zu ermöglichen.
5. AGRU Hochschulorganisation und Governance
Wie lassen sich Entscheidungsprozesse an den Hochschulen demokratisieren? Bringt die Hochschulautonomie nachhaltige Verbesserungen? Und warum nicht einen gemeinsamen Hochschulsektor in Österreich schaffen? Diese Arbeitsgruppe erarbeitet ein fundiertes Hochschulorganisationsmodell, das eine adäquate Partizipation von Studierenden und Lehrenden sichert, und alle Hochschultypen, - Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen -, berücksichtigt.
Roadmap

19. Oktober 2011: Auftaktveranstaltung mit Podiumsdiskussion
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Bearbeitung der Themenfelder in den Arbeitsgruppen
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Mitte Dezember: Präsentation der Zwischenergebnisse mit Diskussion
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Anfang 2012: Präsentation des Alternativen Hochschulplans
Partizipation
Das Besondere am „Forum Hochschule“ ist der offene Charakter des Projektes: Mit dem Forum Hochschule gibt es nun endlich einen offenen, partizipativen bildungspolitischen Reformprozess. Vorschläge werden gemeinsam mit den Betroffenen erarbeitet. Es ist wichtig, dass sich etwa Studierende als betroffene Gruppe selber einbringen, denn nur sie wissen, was gut für sie läuft, und wo es im Hochschulalltag hakt. Alle HochschulpartnerInnen sind aufgefordert zu partizipieren: Studierende, ExpertInnen, Lehrende und andere InteressentInnen.
Alle können mitmachen – einfach ein Mail an forum.hochschule@oeh.ac.at schreiben und zum nächsten Arbeitsgruppentreffen kommen!
Hochschulpolitik geht auch anders - nämlich gemeinsam, nicht im stillen Kämmerlein, und mit neuen Ideen!


