am 27. Januar

ÖH zum heutigen Gedenktag: Es ist unserer Verantwortung nicht bei der Erinnerung stehen zu bleiben


beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte


Bei der heutigen Gedenkveranstaltung am Heldenplatz haben hunderte Menschen den Opfern des NS-Regiems gedacht und ein starkes Zeichen gesetzt. „Ein Gedenktag ist auch ein Nachdenktag, an dem wir uns alle umso mehr auch unsere gesellschaftspolitischen Verantwortung ins Bewusstsein rufen müssen“, so Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam. „ Am heutigen Holocaust-Gedenktag ist es daher um so wichtiger, lautstark gegen eine Veranstaltung wie den WKR Ball zu demonstrieren.

„Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte“, so Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam. „Rechtes Gedankengut und ein Geschichtsverständnis, wie es von Univ. Prof. Hörmann vertreten und verbreitet wird, darf in unserer Gesellschaft keinen Raum haben.“

„Es ist aber auch unsere Verantwortung, nicht bei der Erinnerung stehen zu bleiben, sondern daraus politische Konsequenzen zu ziehen“, so Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH bei der heutigen Gedenkveranstaltung. „Es liegt an jeder einzelnen Person, gegen Rassismus, Deutschnationalismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie zu kämpfen. Nicht nur am Tag des WKR Balls, sondern an jedem Tag und in jeder Situation.“


3 Kommentare
franz josef krandmayerich kann die ganze ****aufarbeitungsscheiße nicht mehr hören. es kotzt mich schon an. ich bin jahrgang 1985, was hab ich mit dem zeug zu tun? das ist nicht mehr aufarbeiten eines themas, sondern einfach nur mehr aufklärungs- und gedenkterrorismus.
Trauriger StudentDie ÖH sollte eigentlich die Interessen der Studierenden vertreten und sich nicht mit Veranstaltungen wie dem WKR-Ball beschäftigen. Ich teile das Gedankengut der meisten Besucher des WKR-Balles nicht, allerdings bin ich tolerant genug, jedem seine Gedanken zu gönnen. Gerade die, die am meisten für Toleranz und Gedankenfreiheit eintreten sind jene, die anderen ihre Gedanken verbieten. Für eine Standesvertretung wie die ÖH ist dies eigentlich eine Schande.
Selbstständig denkender KritikerDie Polizei tut mir aufrichtig leid, die kann es nur falsch machen. Wenn sie zu hart eingreift hagelt es (zu Recht) Kritik, wenn sie zu lasch ist und es passiert was weil irgendwer es übertreibt, dann auch. Typisches Dilemma. Und, ganz ehrlich: "Festnahmen seien wegen versuchter Brandstiftung sowie Sachbeschädigung erfolgt. Auch ein Sprengsatz sei sichergestellt worden" Den Rechten wieder großartig in die Hände gespielt. Die Linksextremen sind auch nur extrem (stupide), genauso wie die Rechten. So wollen wir die Demokratie wahren? Indem politische Gegner angezündet werden? Geht's noch irgendwie? Alle politischen Gegner denunzieren, ermorden und zerstören. Feindbilder wohin man schaut. Wollt ihr die Zukunft wirklich auf den Gebeinen eurer Feinde aufbauen? Persönlich möchte ich weder mit der Rechtsextremen, noch mit der Linksextremen Klientel etwas zu tun haben. Mit freundlichen Grüßen Kritiker



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