3.10.2012

ÖH: Zugangsbeschräkungen zerstören Bildungschancen


Wir werden mit allen Mitteln für einen offenen Hochschulzugang kämpfen


Dass nun tatsächlich, wie die Presse berichtet, fünf weitere Studienrichtungen beschränkt werden sollen, lässt bei der Österreichischen HochschülerInnenschaft die Wogen hoch gehen. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie die Regierung die Bildungschancen junger Menschen zerstört“, so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. „Bereits jetzt ist der Zugang zu höherer Bildung in Österreich in keinster Weise frei. Die bestehenden Zugangsbeschränkungen auszuweiten, anstatt die Hochschulen auszufinanzieren und qualitativ und quantitativ auszubauen, zeigt die Zukunftsfeindlichkeit der aktuellen Hochschulpolitik.“

„Aufnahmeverfahren, Zugangsregelungen oder Knock-Out Prüfungen sind nie objektiv. Sie können daher auch nicht gerecht sein und verwehren jungen Menschen mitunter willkürlich den Zugang zu den Hochschulen“, so Schott weiter. „Dass nun auch die beiden Studienrichtungen Biologie und Pharmazie beschränkt werden sollen, die als Ausweichstudien für gescheiterte MedizinanwärterInnen bekannt sind, ist ein Schlag ins Gesicht für angehende Studierende. Die voraussichtliche Beschränkung von Informatik, zeigt außerdem wie willkürlich gehandelt wird, wurde doch bis vor kurzem noch versucht die Studierendenzahlen der MINT Fächer zu erhöhen.“

„Die Zukunft junger Menschen dem Ermessensspielraum der RektorInnen zu überantworten, macht das verantwortungslose Handeln des Ministers umso deutlicher. Diese Reform wird die Finanzierungsprobleme der Hochschulen nicht lösen, aber unzähligen jungen Menschen Zukunftschancen rauben, die vielleicht bereits nächstes Semester vor verschlossenen Türen stehen werden.“, so Schott. „Wir werden uns gegen diese Entwicklungen mit allen Mitteln zur Wehr setzen und für einen offenen Hochschulzugang kämpfen.“


3 Kommentare
BenjaminWenn das System bleibt wie es ist, also offener Zugang bei beispielsweise Wirtschaftswissenschaften, nimmt man allen Studierenden die Chance auf ein qualitati hochwertiges Studium. Bereits jetzt gibt es bspw an der WU nach absolvierter STEOP für so ziemlich jede Spezialisierung Einstiegstests. Oft gehen Semester verloren da man es nach First-Come-First-Serve Prinzip nicht in die Kurse schafft. UND für den Master gibt es erneut Einstiegshürden. Also was ist besser: 1. Freier Zugang, der eigentlich Hürden bis zum Master schafft. 2. Zugangsbeschränkung und dafür kann jeder Studierende auch wirklich das Studieren was er möchte und hat einen fixen Masterplatz. ???
sudarshan shivarajui need a accommodation for 1 year from november 15th 2012 to dec 15th 2013 please guided me i need to have visa interview with accommodation contract
Stefan_Faire_ Aufnahmeverfahren schaffen aber bessere Bedingungen für die Studierenden.


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