morgen ab 10.00 Uhr Gedenkveranstaltungen und Kundgebungen
„Rechtsextreme, Rechte und Burschenschafter haben sich ausgerechnet den internationalen Holocaust-Gedenktag der UNO für ihren alljährlichen WKR Ball ausgesucht. Dabei sollte am morgigen Tag der Auschwitz-Befreiung die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus im Mittelpunkt stehen. Deswegen steht der morgige Tag einerseits im Zeichen des Protests und anderseits im Zeichen des Gedenkens“, erklärt Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam.
„Die ÖH ruft alle Studierenden dazu auf, morgen an der Gedenkveranstaltung um 10.00 Uhr am Heldenplatz sowie bei den Demonstrationen (17.00 Westbahnhof bzw. Schottentor) und der Kundgebung um 18.30 Uhr am Heldenplatz teilzunehmen. Wir erwarten außerdem Studierende aus den Bundesländern und aus anderen Ländern, die mit uns gemeinsam gegen den rechten Ball demonstrieren werden“, so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär.
„Der morgige Tag soll Veranlassung sein, aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie in Österreich und Europa aufzutreten. Es ist ein wichtiges Zeichen, Events wie den WKR-Ball, die Rechten und Rechtsextremen Menschen Bühne bieten, sich international zu vernetzen, nicht einfach leise passieren zu lassen. Das war viel zu lange der Fall. Aber diese Zeit ist vorbei und es wird auch morgen wieder laut werden“, warnt Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH.



