am 25. Januar

ÖH erteilt Leitls Vorschlag klare Absage


Es braucht keine „dritte Säule“ sondern bessere Durchlässigkeit


Der Vorschlag von WKÖ Präsident Leitl Berufsakademien als „dritte Säule“ im tertiären Bereich einzuführen, stößt bei der Österreichischen HochschülerInnenschaft auf Ablehnung. „Der tertiäre Bereich ist in Österreich bereits jetzt in Universitäten, FHs, PHs und Privatuniversitäten zersplittert“, so Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. „Akademische Ausbildung mit Berufsbezug ist ganz klar Aufgabe der Fachhochschulen. Mit einer Einführung von Berufsakademien wäre das Chaos perfekt.“

„Viel wichtiger ist es, die Durchlässigkeit des Bildungssystem zu verbessern und den Zugang zum tertiären Bereich zu erleichtern“, ist Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH überzeugt. „Dazu gehört natürlich auch eine Aufwertung und qualitative Verbesserung der Lehre. Der Zugang zu den Hochschulen soll letzten Endes allen offen stehen.“

„Die Regierung und alle HochschulpartnerInnen sollten sich darauf konzentrieren die bestehenden Hochschulen zu verbessern und das Angebot sowohl quantitativ als auch qualitativ auszubauen“,  so Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam. „Es braucht keine weitere Verwässerung mit einem neuen Sektor.“

 


1 Kommentare
Antiträumer"Der Zugang zu den Hochschulen soll letzten Endes allen offen stehen." Also auch ohne Matura und am besten soll auch noch jeder/JEDE was dafür bezahlt bekommen, dass er und vor allem auch SIE (ist ja der HochschülerINNENschaft ganz wichtig) studieren geht? Berufsakademien braucht mensch wirklich nicht, aber bevor linkslinke Träumerein war werden, soll es lieber 10 neue Säulen im tertiären Sektor geben!



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