am 22. Februar

ÖH: eine Hochschule, eine Milliarde?


IST Austria Millarde für alle


IST Austria in Maria Gugging soll von 2017 bis 2026 ein fixes Budget von einer Milliarde Euro erhalten. „Die ÖAW hat schon im Zuge eines Protests auf die Unverhältnismäßigkeit dieser Summe im Vergleich zur sonstigen Mittelvergabe des BMWF hingewiesen. Müssen alle übrigen Institutionen mit dem Minister über ihr Budget streiten oder gar vor Gericht gehen, um ihr Geld zu erhalten – es sei hier an die WU erinnert - scheint die Bevorzugung des IST Austria einfach nur dreist“, stellt Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär, fest.

„Ebenfalls ist die Zusicherung der Summe bis 2026 verwunderlich – so viel Vertrauen schenkt der Minister den übrigen Institutionen nicht. Die Hochschulen müssen ihr Budget alle drei Jahre neu ausverhandeln. Es gibt keine legitime Begründung für das IST Austria Budget -  eine Milliarde für jede Hochschule müsste demnach für alle gelten. Maria Gugging als Elite-Uni-Programm zu bevorzugen scheint dem Minister jedoch einfach besser zu gefallen, als öffentliche Institutionen für alle zu finanzieren“, so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH.

„Töchterle erklärt sich nicht einmal bereit, den Hochschulen die fehlenden 18 Millionen zuzusichern, die den Unis kommendes Semester fehlen. Die versprochene Hochschulmilliarde ist von einer tatsächlichen Milliarde bekanntermaßen auch sehr weit entfernt. Erstens ist sie auf drei Jahre aufgeteilt und zweitens sind diverse Dinge an den Erhalt derselben geknüpft. Minister Töchterle, steigen Sie von Ihrem hohen Ross herab und kümmern  Sie sich um alle Hochschulen, nicht um eine Einrichtung“, fordert Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam abschließend.

 


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